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Am Abend vor der Hochzeit kommen Familien, Trauzeugen und enge Freunde zusammen, um den letzten Abend vor dem großen Tag gemeinsam zu verbringen. Traditionell findet nach der Trauungsprobe ein gemeinsames Essen statt – doch wer sagt, dass es ein förmliches Mehrgangmenü sein muss? Gerade in Österreich gibt es wunderbare Möglichkeiten, den Vorabend der Hochzeit in ungezwungener Atmosphäre zu gestalten – vom gemütlichen Heurigen in Niederösterreich bis zum rustikalen Almabend in den Bergen. Hier sind acht kreative Alternativen, die für jeden Geschmack und jedes Budget das Richtige bieten. Egal, ob du ein entspanntes Beisammensein oder einen eleganten Empfang planst – mit der richtigen Idee wird der Vorabend zu einem unvergesslichen Auftakt für eure Hochzeit.
1. Gemütliches Grillfest
Statt eines steifen Dinners wird einfach der Grill angeworfen! Burger, Würstchen und Beilagen, dazu ein Kühler voller Getränke und ein paar Rasenspiele – fertig ist der entspannte Vorabend. Die lockere Atmosphäre gibt den Gästen die Möglichkeit, sich in ungezwungener Runde kennenzulernen, bevor es am nächsten Tag ernst wird.
Besonders schön wird ein Grillfest, wenn du es mit typisch österreichischen Zutaten aufwertest: Knödel vom Grill, Fleischkäse, Debreziner und ein frischer Erdapfelsalat nach Wiener Art machen das Buffet zu etwas Besonderem. Stelle außerdem Lichterketten auf, verteile kuschelige Decken und sorge mit einem Lagerfeuer oder einer Feuerschale für eine romantische Stimmung. Plane Rasenspiele wie Kubb, Boccia oder Ringwerfen ein – so kommen sich auch Gäste näher, die sich noch nicht kennen. Ein Grillfest eignet sich besonders gut, wenn du einen Garten oder eine Wiese in der Nähe deiner Hochzeitslocation nutzen kannst. Rechne mit etwa 20–35 Euro pro Person, wenn du selbst einkaufst und grillst – das macht diese Variante zu einer der budgetfreundlichsten Optionen.
2. Cocktailempfang
Wer keine große Dinner-Organisation stemmen möchte, setzt auf einen eleganten Cocktailempfang. Mietet einen Bereich in einer Bar oder Lounge und bietet neben Drinks ein paar ausgewählte Häppchen an. Die Steh-Atmosphäre fördert das Kennenlernen und bringt alle Gäste in Feierlaune.
Ein Cocktailempfang hat den großen Vorteil, dass er flexibel in der Gästeanzahl ist – ob 15 oder 50 Personen, die Steh-Atmosphäre funktioniert für jede Gruppengröße. Engagiere einen mobilen Barkeeper, der Signature Cocktails mixt, die ihr auf eure Hochzeit abgestimmt habt – etwa einen „Wiener Walzer“ mit Holunderblütensirup und Prosecco oder einen „Alpenglühen“ mit Zirbenschnaps und Cranberrysaft. Kombiniert die Drinks mit Fingerfood-Platten: Mini-Schnitzeln, Käsespätzle-Bällchen, Lachsbrötchen und bunten Gemüse-Sticks. Denke auch an alkoholfreie Alternativen – frisch gemixte Mocktails mit regionalen Kräutern wie Minze oder Zitronenmelisse kommen bei allen gut an. Der zeitliche Rahmen von zwei bis drei Stunden ist ideal: lang genug zum Plaudern, kurz genug, damit alle ausgeschlafen in den Hochzeitstag starten.
3. Brunch am Vormittag
Wer sagt, dass das Probeessen am Abend stattfinden muss? Ein gemeinsamer Brunch ist günstiger als ein Abendessen, genauso gemütlich und lässt den Rest des Tages für letzte Vorbereitungen frei. Pancakes, Eierspeise, frisches Gebäck und Mimosas – so startet man entspannt in den Hochzeitstag.
Ein Brunch bietet sich besonders dann an, wenn deine Gäste am Vorabend von weiter her anreisen und abends müde sind. Buche einen Tisch in einem gemütlichen Café oder richte zu Hause ein Brunch-Buffet her: Frisch gepresster Orangensaft, Avocado-Toast, Lachs-Bagels, Bircher Müsli und österreichische Klassiker wie Kaiserschmarrn oder Topfenpalatschinken machen das Buffet komplett. Dekoriere den Tisch mit frischen Blumen in euren Hochzeitsfarben und lege kleine Namensschilder oder handgeschriebene Dankeskärtchen für jeden Gast auf. Ein weiterer Vorteil: Du hast den ganzen Nachmittag und Abend frei, um dich auszuruhen, letzte Details zu klären und früh ins Bett zu gehen. Kostentechnisch liegt ein Brunch meist bei 15–30 Euro pro Person – die günstigste aller Varianten.
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4. Mediterranes Fest
Bringt südländisches Flair auf den Tisch! Serviert Guacamole, gefüllte Tortillas, Tapas oder Antipasti und bietet dazu Sangria oder Aperol Spritz an. Die bunte, lebhafte Atmosphäre eines mediterranen Abends lockert die Stimmung und bringt die Gäste schnell ins Gespräch.
Für ein authentisches Erlebnis empfiehlt sich ein „Sharing-Style“-Konzept: Stelle große Platten mit Bruschetta, Oliven, Prosciutto, gegrilltem Gemüse, Hummus und verschiedenen Käsesorten in die Tischmitte und lass die Gäste nach Herzenslust zugreifen. Dazu passen hervorragend österreichische Weine – ein Grüner Veltliner aus der Wachau harmoniert wunderbar mit mediterranen Aromen. Dekoriere den Tisch mit Zitronen, Olivenästen und Kerzen in Terrakotta-Gefäßen. Wenn du eine Terrasse oder einen Innenhof zur Verfügung hast, spanne Lichterketten und bunte Wimpel auf – so entsteht im Handumdrehen eine Atmosphäre wie auf einem südeuropäischen Marktplatz. Hintergrundmusik mit Jazz oder Bossa Nova rundet den Abend ab. Plane pro Person etwa 30–45 Euro für Essen und Getränke ein.
5. Weinverkostung mit Käse
Für alle, die es etwas eleganter mögen: Eine Weinverkostung mit ausgewählten Käsesorten ist eine kreative Alternative zum klassischen Dinner. Stellt verschiedene Weine zusammen – idealerweise aus österreichischen Anbaugebieten wie der Wachau oder dem Burgenland – und lasst eure Gäste probieren und bewerten. Das interaktive Format bricht das Eis und bietet Gesprächsstoff.
Österreich bietet hier eine fantastische Vielfalt: Beginne mit einem frischen Grüner Veltliner, gehe weiter zu einem mineralischen Riesling aus dem Kamptal, probiere einen kräftigen Blaufränkisch aus dem Mittelburgenland und schließe mit einer edelsüßen Beerenauslese vom Neusiedler See ab. Zu jedem Wein servierst du passende Käsesorten: Ziegenfrischkäse zum Weißwein, würzigen Bergkäse zum Rotwein, und einen cremigen Blauschimmelkäse zur Süßweinrunde. Ergänze das Angebot mit Nüssen, Trauben, Feigen und Honig. Wenn du möchtest, engagiere einen Sommelier oder Weinexperten, der die Verkostung leitet und spannende Geschichten zu den Weinen erzählt – das macht den Abend auch für Weinneulinge unterhaltsam. Viele Weingüter in der Wachau, im Weinviertel oder in der Südsteiermark bieten auch eigene Verkostungsräume, die du für den Abend mieten kannst.
6. Abend beim Heurigen – Typisch österreichisch
Eine der schönsten und authentischsten Möglichkeiten für ein Probeessen in Österreich ist ein Abend beim Heurigen. In Wien, Niederösterreich und der Steiermark gibt es unzählige Heurigenbetriebe, die den perfekten Rahmen für ein entspanntes Beisammensein bieten. Unter schattenspendenden Kastanienbäumen oder in gemütlichen Stuben kommt ihr bei einem Achterl Wein und einer Brettljause zusammen.
Das Besondere am Heurigen: Du musst dich um fast nichts kümmern! Die meisten Heurigen bieten ein kaltes und warmes Buffet an – von Liptauer, Verhackert und Schweinsbraten über Blunzengröstl bis hin zu hausgemachtem Apfelstrudel. Der Wein kommt direkt vom Winzer und ist entsprechend günstig. Für größere Gruppen reservierst du am besten einen eigenen Bereich oder einen Nebensaal. Plane frühzeitig, denn beliebte Heurige in Grinzing, Neustift am Walde, Stammersdorf oder der Wachau sind gerade in der Saison schnell ausgebucht. In der Südsteiermark heißt das Pendant übrigens „Buschenschank“ – dort gibt es neben Wein auch Kürbiskernöl, Brettljausen und regionale Spezialitäten in malerischer Hügellandschaft. Rechne mit circa 25–40 Euro pro Person inklusive Essen und Wein – ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für einen unvergesslichen Abend.
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7. Seafood-Abend am Wasser
Wer in der Nähe eines Sees oder Flusses heiratet, kann den Vorabend mit einem Seafood-Abend am Wasser feiern. Frischer Fisch, Garnelen und Austern in einer romantischen Kulisse – das bleibt in Erinnerung. Haltet den Gästekreis etwas kleiner, da Seafood-Abende meist etwas kostspieliger sind.
In Österreich bieten sich dafür wunderschöne Locations an: Ein Restaurant am Wolfgangsee, eine Terrasse am Wörthersee, ein Bootshaus am Traunsee oder ein Lokal an der Donau. Auch wenn Österreich ein Binnenland ist, gibt es hervorragende Fischrestaurants, die mit heimischen Fischsorten wie Saibling, Forelle und Reinanke arbeiten – frisch aus den klaren Alpenseen. Kombiniere den Fischgang mit Meeresfrüchten und schaffe ein abwechslungsreiches Menü. Dekoriere den Tisch mit Muscheln, Treibholz und Kerzen in Glasgefäßen für eine maritime Atmosphäre. Begleitet von einem kühlen Sauvignon Blanc aus der Südsteiermark oder einem Muskateller wird dieser Abend zu einem kulinarischen Highlight. Plane pro Person 50–80 Euro ein – diese Variante gehört zu den hochpreisigeren, ist aber für kleinere Gruppen von 10–20 Personen absolut machbar.
8. Dessert-Party als Abschluss
Eine charmante Kombination: Veranstaltet zuerst ein intimes Abendessen im kleinen Kreis mit der engsten Familie und den Trauzeugen. Anschließend öffnet ihr die Türen für eine größere Dessert-Party, zu der auch weitere Gäste und angereiste Verwandte eingeladen sind. Torten, Cupcakes, Macarons und Petit Fours – wer kann da schon widerstehen?
Die Dessert-Party ist eine brillante Lösung für alle, die einen intimen und einen geselligen Moment verbinden möchten. Für das Dinner im kleinen Kreis eignet sich ein gemütliches Restaurant oder ein privat organisiertes Menü zu Hause. Ab 20 oder 21 Uhr öffnest du dann die Türen für alle weiteren Gäste und präsentierst ein opulentes Dessert-Buffet. Typisch österreichische Süßspeisen kommen dabei besonders gut an: Sachertorte, Topfenstrudel, Salzburger Nockerl, Palatschinken mit Marillenkonfitüre, Mohnknödel und selbstgemachte Buchteln mit Vanillesauce. Richte eine hübsche Candy Bar ein und stelle kleine Mitnahme-Tütchen bereit, damit die Gäste sich auch für den nächsten Tag etwas mitnehmen können. Dazu passt ein Dessertwein, ein Espresso oder eine heiße Schokolade. Kostenpunkt: 15–25 Euro pro Person für die Dessert-Party, plus die Kosten für das separate Dinner.
Die richtige Location wählen
Die Wahl der Location ist mindestens genauso wichtig wie das Essen selbst. In Österreich hast du eine fantastische Auswahl an Möglichkeiten, die sich für ein Probeessen eignen. Hier sind einige Ideen je nach Stil und Budget:
Gemütlich & traditionell: Ein Heuriger oder Buschenschank bietet die perfekte Kulisse für einen entspannten Abend. In Wien sind die Heurigen in Grinzing, Nussdorf und Stammersdorf besonders beliebt. In der Steiermark lohnt sich ein Besuch entlang der Südsteirischen Weinstraße. Die meisten Betriebe haben Platz für Gruppen und bieten eine charmante Mischung aus Gastlichkeit und Gemütlichkeit.
Elegant & gehoben: Wer ein formelleres Ambiente bevorzugt, findet in österreichischen Haubenrestaurants oder historischen Gaststätten den passenden Rahmen. Viele Restaurants bieten spezielle Menüs für geschlossene Gesellschaften an – frage gezielt nach einem Nebenraum oder einer separaten Tafel. Ein mehrgangiges Menü in einem gehobenen Restaurant liegt bei 60–120 Euro pro Person, bietet dafür aber ein kulinarisches Erlebnis der Extraklasse.
Rustikal & natürlich: Eine Almhütte, ein Stadl oder ein Bauernhof eignen sich wunderbar für ein rustikales Probeessen. Gerade in Tirol, Salzburg und Kärnten findest du wunderschöne Locations, die Platz für Gruppen bieten und mit regionaler Küche begeistern. Kaspress- und Specknödel, Tiroler Gröstl oder eine deftige Brettljause schmecken in dieser Umgebung gleich doppelt so gut.
Kosten & Budgetplanung
Die Kosten für ein Probeessen variieren stark je nach Format, Location und Gästeanzahl. Damit du nicht von unerwarteten Ausgaben überrascht wirst, hier eine Übersicht der typischen Kostenrahmen und Spartipps:
Kostenrahmen nach Format:
- Brunch: 15–30 Euro pro Person – die günstigste Variante, besonders wenn du selbst zubereitest
- Grillfest / BBQ: 20–35 Euro pro Person – günstig bei Eigenorganisation, etwas teurer mit Catering
- Heuriger / Buschenschank: 25–40 Euro pro Person – inklusive Wein ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Cocktailempfang: 30–50 Euro pro Person – abhängig von den gewählten Drinks und der Location
- Mediterranes Fest / Tapas: 30–45 Euro pro Person – gut kalkulierbar durch Sharing-Platten
- Weinverkostung: 35–60 Euro pro Person – je nach Weingut und Anzahl der Weine
- Seafood-Abend: 50–80 Euro pro Person – die Premium-Variante
- Dessert-Party: 15–25 Euro pro Person – ideal als Ergänzung zu einem kleinen Dinner
Wer bezahlt das Probeessen? Traditionell übernehmen die Eltern des Brautpaares die Kosten – häufig die Eltern der Braut oder des Bräutigams, je nach Region und Familie. Immer öfter teilen sich die Familien die Kosten oder das Brautpaar organisiert und bezahlt selbst. Kläre diesen Punkt frühzeitig und offen mit allen Beteiligten, damit es keine Missverständnisse gibt.
Spartipps für dein Budget:
- Wähle ein Format, bei dem du selbst kochen oder vorbereiten kannst (Grillfest, Brunch)
- Nutze den Garten, die Terrasse oder das Wohnzimmer statt einer gemieteten Location
- Bitte Familie und Freunde, jeweils eine Speise beizusteuern (Potluck-Prinzip)
- Reserviere beim Heurigen unter der Woche – viele bieten dann günstigere Konditionen
- Beschränke die Gästeliste auf die engsten Familienmitglieder und Trauzeugen (15–25 Personen ist ideal)
- Setze auf saisonale Zutaten und regionale Produkte – das schont den Geldbeutel und schmeckt besser
Praktische Checkliste
Mit dieser Checkliste stellst du sicher, dass du bei der Planung deines Probeessens nichts vergisst. Beginne am besten vier bis sechs Wochen vor der Hochzeit mit der Organisation:
6–8 Wochen vorher:
- Format und Stil des Probeessens festlegen
- Budget bestimmen und mit den Familien besprechen
- Gästeliste erstellen (Hochzeitsgesellschaft, Trauzeugen, engste Familie, eventuell angereiste Gäste)
- Location recherchieren und besichtigen
4–6 Wochen vorher:
- Location reservieren oder Heurigen/Restaurant buchen
- Einladungen verschicken (persönlich, telefonisch oder per WhatsApp – eine formelle Karte ist nicht nötig)
- Ernährungsbesonderheiten und Allergien der Gäste abfragen
- Ggf. Catering oder mobilen Barkeeper anfragen
1–2 Wochen vorher:
- Menü oder Buffet-Auswahl finalisieren
- Dekoration und Tischgestaltung planen
- Sitzordnung festlegen (bei Tischessen) oder Stehtische organisieren
- Getränke bestellen oder einkaufen
- Ggf. kurze Rede oder Toast vorbereiten
Am Tag des Probeessens:
- Location frühzeitig herrichten und dekorieren
- Getränke kühlen und Buffet aufbauen
- Namensschilder oder Tischkärtchen auslegen
- Musik und Beleuchtung einrichten
- Den Abend genießen – und nicht zu spät ins Bett gehen!
Häufig gestellte Fragen
Wer wird zum Probeessen eingeladen?
Traditionell werden die engsten Familienmitglieder beider Seiten, die Trauzeugen und deren Partner sowie der Pfarrer oder Standesbeamte eingeladen. In Österreich ist es auch üblich, Gäste einzuladen, die von weiter her angereist sind und am Vorabend bereits vor Ort sind. Die Gruppe umfasst typischerweise 15–30 Personen. Du kannst den Kreis natürlich auch erweitern – etwa bei einer Dessert-Party, zu der später am Abend weitere Gäste dazustoßen.
Wann sollte das Probeessen stattfinden?
Das Probeessen findet üblicherweise am Abend vor der Hochzeit statt, häufig im Anschluss an die Trauungsprobe in der Kirche. Der ideale Zeitrahmen liegt zwischen 18 und 21 Uhr, damit alle früh genug nach Hause kommen und ausgeschlafen in den Hochzeitstag starten. Wenn du einen Brunch planst, eignet sich der Samstag- oder Sonntagvormittag. Wichtig: Plane den Abend nicht zu lang – drei bis vier Stunden sind völlig ausreichend. Du willst am nächsten Tag schließlich strahlen und nicht müde sein!
Muss das Probeessen am gleichen Ort wie die Hochzeit stattfinden?
Nein, das Probeessen muss nicht am gleichen Ort stattfinden. Tatsächlich ist es oft charmanter, einen bewusst anderen Rahmen zu wählen: Wenn deine Hochzeit in einem eleganten Schloss stattfindet, kann ein lockerer Heurigenabend einen schönen Kontrast bilden. Wenn die Hochzeit im Freien geplant ist, bietet sich ein gemütliches Restaurant als Alternative an. Achte lediglich darauf, dass die Anfahrtswege für deine Gäste zumutbar sind – idealerweise liegt die Location des Probeessens in der Nähe der Unterkunft oder der Hochzeitslocation.
Gibt es beim Probeessen Reden oder Toasts?
Ein kurzer Toast ist eine schöne Tradition, aber lange Reden sind beim Probeessen nicht üblich – die heben sich die meisten für die Hochzeitsfeier selbst auf. Üblicherweise begrüßen die Gastgeber (oft die Eltern oder das Brautpaar selbst) die Anwesenden mit ein paar herzlichen Worten, bedanken sich für das Kommen und stoßen gemeinsam an. Es ist auch ein guter Moment, um den Trauzeugen, Brautjungfern und Helfern ein kleines Dankeschön zu überreichen. Halte den offiziellen Teil kurz – fünf bis zehn Minuten genügen.
Kann ich das Probeessen auch ohne Trauungsprobe veranstalten?
Absolut! Obwohl der Name „Probeessen“ oder „Probedinner“ historisch mit der kirchlichen Trauungsprobe verbunden ist, veranstalten heute viele Paare dieses Vorabend-Event unabhängig davon. Auch bei standesamtlichen Hochzeiten oder freien Trauungen ist ein gemeinsames Essen am Vorabend eine wunderbare Tradition. Es geht dabei weniger um die „Probe“ als vielmehr darum, die wichtigsten Menschen zusammenzubringen, die Vorfreude zu teilen und den Hochzeitsmarathon mit einem gemütlichen Abend einzuläuten.
Experten-Tipps von EinTollesFest
Professionelle Planung
Beginne mit der Planung mindestens 3 Monate im Voraus für optimale Ergebnisse.
Gästeliste
Erstelle eine detaillierte Gästeliste, um Budget und Location optimal zu planen.
Zeitplanung
Erstelle einen detaillierten Zeitplan für den Veranstaltungstag.