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Warum Make-up für den Bräutigam keine Frage des Geschlechts ist
Make-up ist längst nicht mehr nur Frauensache – auch der Bräutigam darf am Hochzeitstag von ein paar gezielten Produkten profitieren. Es geht dabei nicht um ein auffälliges Styling, sondern um einen natürlichen, gepflegten Teint, der auf Fotos makellos wirkt. Gerade bei Hochzeiten in Österreich, wo professionelle Fotografen jedes Detail festhalten, macht ein gepflegtes Erscheinungsbild den Unterschied zwischen guten und großartigen Hochzeitsfotos.
Der Trend zum „No-Makeup-Makeup-Look" für Männer wächst stetig – auch im DACH-Raum. Immer mehr Visagisten in Wien, Salzburg, Graz und anderen österreichischen Städten bieten spezielle Grooming-Pakete für Bräutigame an. Das Ziel: Du sollst auf den Fotos frisch, ausgeruht und selbstbewusst aussehen – ohne dass jemand bemerkt, dass du Make-up trägst.
Beginne mit der Hautpflege
Die beste Grundlage für jedes Make-up ist gesunde Haut. Starte mit einem sanften Reinigungsschaum jeden Abend vor dem Schlafengehen. Morgens eine ölfreie Feuchtigkeitscreme auftragen. Einmal pro Woche ein Peeling verwenden. Bei spezifischen Problemen wie Akne empfiehlt sich ein Besuch beim Dermatologen. Plane mindestens drei Monate Vorlaufzeit ein und vergiss den Sonnenschutz nicht!
Der 3-Monats-Hautpflege-Countdown
Eine konsequente Hautpflege-Routine vor der Hochzeit ist der Schlüssel zu einem ebenmäßigen Teint. Hier ist dein Fahrplan:
- 3 Monate vorher: Beginne mit einer täglichen Routine aus Reinigung, Feuchtigkeitscreme und Sonnenschutz (SPF 30+). Besuche bei Hautproblemen einen Dermatologen – so bleibt genügend Zeit für Behandlungen.
- 2 Monate vorher: Ergänze deine Routine um ein wöchentliches Peeling und eine Gesichtsmaske. Produkte mit Vitamin C am Morgen sorgen für einen natürlichen Glow und gleichen den Hautton aus.
- 1 Monat vorher: Erwäge eine professionelle Gesichtsbehandlung bei einer Kosmetikerin. Niacinamid am Abend kontrolliert die Talgproduktion und verfeinert die Poren.
- 2 Wochen vorher: Letzte professionelle Gesichtsbehandlung – danach keine neuen Produkte mehr einführen, um allergische Reaktionen zu vermeiden.
- 1 Woche vorher: Sanftes Peeling und viel Wasser trinken. Vermeide stark salzige Speisen, die zu Schwellungen führen können.
- Am Vorabend: Eine hydratisierende Gesichtsmaske auftragen und früh ins Bett gehen – ausreichend Schlaf ist das beste Beauty-Geheimnis.
Wichtig: Verwende konsequent Sonnenschutz mit mindestens LSF 30, auch in den Wintermonaten. Sonnenschäden zeigen sich auf Hochzeitsfotos besonders deutlich, und ungleichmäßige Bräune lässt sich nur schwer kaschieren.
Die richtigen Produkte für Männerhaut
Männerhaut unterscheidet sich grundlegend von Frauenhaut – sie ist dicker, produziert mehr Talg und hat größere Poren. Deshalb solltest du auf Produkte setzen, die speziell für diese Bedürfnisse entwickelt wurden:
- Reinigung: Ein Gel-Reiniger oder Reinigungsschaum mit Salicylsäure (2%) hilft bei unreiner Haut, ohne zu austrocknen.
- Feuchtigkeitscreme: Wähle eine ölfreie, mattierende Formel, die nicht fettet und schnell einzieht.
- Augencreme: Dunkle Augenringe sind bei Männern häufig – eine Augencreme mit Koffein reduziert Schwellungen und dunkle Schatten.
- Lippenpflege: Trockene, rissige Lippen fallen auf Fotos sofort auf. Ein unparfümierter Lippenbalsam mit LSF gehört in jede Pflegeroutine.
Vertraue einem Profi
Besonders wenn Make-up für dich Neuland ist, solltest du einen professionellen Visagisten engagieren. Wenn dieser ohnehin für deine Partnerin gebucht ist, kannst du oft ein Touch-up zu einem günstigen Aufpreis dazu buchen. Ein Profi kann deinen Hautton perfekt abstimmen und deine Gesichtszüge für Fotos optimal betonen.
Wie du den richtigen Visagisten findest
Nicht jeder Make-up-Artist hat Erfahrung mit Männer-Make-up. Achte bei der Suche auf folgende Punkte:
- Portfolio prüfen: Frage gezielt nach Vorher-Nachher-Fotos von männlichen Kunden. Ein guter Visagist für Männer zeigt subtile, natürliche Ergebnisse.
- Erfahrung mit Männerhaut: Männerhaut hat eine andere Textur, besonders im Bartbereich. Der Visagist sollte wissen, wie Foundation über Bartstoppeln aufgetragen wird, ohne sich in den Haaren abzusetzen.
- Kommunikation: Erkläre klar, dass du einen „unsichtbaren" Look möchtest. Bringe Referenzfotos mit, die zeigen, wie du aussehen möchtest.
- Probe-Termin: Buche unbedingt ein Probe-Make-up, idealerweise 4–6 Wochen vor der Hochzeit. So kannst du den Look in Ruhe testen und Anpassungen vornehmen.
In Österreich bieten viele Visagisten ein kombiniertes Paket für Braut und Bräutigam an. Der Vorteil: Der Artist kennt bereits das Gesamtkonzept und kann beide Looks harmonisch aufeinander abstimmen. Plattformen wie eintollesfest.at helfen dir dabei, erfahrene Make-up-Artists in deiner Region zu finden.
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Halte es einfach
Vergiss Contouring und Eyeliner. Bei Männern geht es darum, das Vorhandene dezent zu betonen:
- Ein ebener Teint, der weder zu matt noch zu glänzend ist
- Gepflegte Augenbrauen
- Kaschierte Unreinheiten
- Eventuell ein Hauch Bronzer für einen gesunden Glow
- Ein wenig Wimperntusche für definierte Augen
Buche unbedingt ein Probe-Styling, damit du den Look vorab testen kannst.
Schritt-für-Schritt: Der natürliche Bräutigam-Look
Ob du dein Make-up selbst aufträgst oder einen Profi engagierst – so sieht der ideale Ablauf für den natürlichen Bräutigam-Look aus:
- Schritt 1 – Primer: Ein mattierender Primer glättet die Haut, verfeinert die Poren und sorgt dafür, dass das Make-up den ganzen Tag hält. Trage ihn dünn auf das gesamte Gesicht auf und lasse ihn 2–3 Minuten einziehen.
- Schritt 2 – Getönte Feuchtigkeitscreme oder leichte Foundation: Wähle eine Formel mit leichter bis mittlerer Deckkraft. Trage sie mit einem feuchten Beauty-Schwamm auf – das ergibt ein natürlicheres Finish als ein Pinsel. Wichtig: Die Farbe muss exakt zu deinem Hautton passen. Produkte wie MAC Face & Body Foundation oder ähnliche Formeln setzen sich nicht in Bartstoppeln ab.
- Schritt 3 – Concealer: Trage Concealer gezielt unter den Augen auf (in einem umgekehrten Dreieck) und auf Unreinheiten oder Rötungen. Verklopfe ihn sanft mit dem Ringfinger – der übt den geringsten Druck aus.
- Schritt 4 – Augenbrauen: Bürste deine Brauen mit einem Brauengel nach oben. Fülle bei Bedarf sparsam mit einem Brauenstift Lücken auf – immer in der natürlichen Wuchsrichtung.
- Schritt 5 – Bronzer (optional): Ein Hauch Bronzer auf den Wangenknochen, der Stirn und dem Nasenrücken verleiht einen gesunden, sonnengeküssten Glow. Verwende einen großen, fluffigen Pinsel für ein natürliches Ergebnis.
- Schritt 6 – Setting: Fixiere alles mit einem transparenten Setting-Puder (nur auf der T-Zone, um Glanz zu vermeiden) und einem Setting-Spray für bis zu 16 Stunden Halt.
Die richtigen Produkte für den Bräutigam
Hier sind die wichtigsten Produkte, die du für einen natürlichen Hochzeitslook benötigst:
- Getönte Feuchtigkeitscreme: Ideal für Männer, die keinen schweren Foundation-Look möchten. Sie gleicht den Hautton aus und spendet gleichzeitig Feuchtigkeit.
- Mattierender Primer: Unverzichtbar, besonders bei fettiger Haut oder an warmen Hochzeitstagen im Sommer.
- Concealer mit mittlerer Deckkraft: Für Augenringe, Rötungen und Unreinheiten. Wähle einen Farbton, der minimal heller ist als dein Hautton.
- Transparentes Setting-Puder: Verhindert Glanz auf Fotos, ohne eine sichtbare Schicht zu hinterlassen.
- Setting-Spray: Das Finish, das alles an Ort und Stelle hält – auch bei Hitze, Schweiß und emotionalen Momenten.
- Lippenbalsam mit leichtem Farbton: Sorgt für gepflegte, natürlich aussehende Lippen ohne offensichtlichen Lippenfarbe.
Bartpflege als Vorteil nutzen
Dein Bart kann helfen, das Gesicht auszubalancieren und den Bedarf an Make-up zu reduzieren. Arbeite gleichzeitig mit deinem Friseur und dem Visagisten, um einen Bart-Look zu planen, der deinen gesamten Styling-Plan ergänzt.
Bart-Styling für die Hochzeit: Die besten Tipps
Ein gepflegter Bart ist ein echtes Highlight am Hochzeitstag und kann sogar einige Make-up-Schritte überflüssig machen. Hier sind die wichtigsten Tipps:
- Der richtige Zeitplan: Lasse deinen Bart etwa eine Woche vor der Hochzeit vom Barber in Form bringen. So hast du noch ein paar Tage, um dich an den Look zu gewöhnen, und der Bart wirkt am Hochzeitstag natürlich und nicht frisch geschnitten.
- Tägliche Bartpflege: Verwende ein spezielles Bartshampoo (2–3 mal pro Woche) und trage täglich Bartöl auf. Das Öl pflegt nicht nur den Bart, sondern auch die darunterliegende Haut und verhindert Juckreiz und Schuppen.
- Bartwachs für den Tag: Am Hochzeitstag selbst sorgt ein leichtes Bartwachs für Halt und Definition. Wähle ein Produkt mit dezentem oder neutralem Duft, damit es nicht mit dem Parfum kollidiert.
- Make-up und Bart kombinieren: Foundation und Concealer sollten am Bartansatz sorgfältig verblendet werden. Produkte mit leichter Textur sind hier besonders wichtig, da schwere Formeln sich in Barthaaren absetzen und unnatürlich aussehen.
- Für Glattrasierte: Wenn du keinen Bart trägst, rasiere dich am Vorabend der Hochzeit gründlich. Am Morgen selbst nur sanft nachbessern – so vermeidest du Rasurbrand und Hautirritationen, die Make-up schwieriger machen.
Übrigens: In Österreich bieten viele Barber-Shops spezielle „Groom Packages" an, die Bartpflege, Haarschnitt und manchmal sogar eine Gesichtsbehandlung kombinieren. Erkundige dich in deiner Region nach solchen Angeboten – sie sind eine tolle Möglichkeit, dich gemeinsam mit deinen Trauzeugen auf den großen Tag vorzubereiten.
Vorbereitung für den langen Tag
Zwischen Tanzflächen-Schweiß und Freudentränen hält kein Make-up ewig. Packe für die Feier ein kleines Notfall-Set ein:
- Mattierungstücher zum Abtupfen
- Getönte Feuchtigkeitscreme für schnelle Auffrischung
- Concealer für spontane Korrekturen
- Ein erfrischendes Gesichtsspray mit Rosenwasser oder Aloe
Styling & Visagisten für dein Event
Professionelles Make-up und Hairstyling für deinen besonderen Tag
Ein Gesichtsspray kann bestehendes Make-up auffrischen, Rötungen reduzieren und einen frischen, jugendlichen Glow verleihen – perfekt für die Afterparty.
Das perfekte Notfall-Kit für den Bräutigam
Dein Notfall-Kit sollte kompakt genug sein, um in eine Jackentasche oder eine kleine Tasche zu passen. Bitte deinen Trauzeugen, es für dich aufzubewahren. Hier ist die vollständige Liste:
- Mattierungstücher (Blotting Papers): Die wichtigste Waffe gegen Glanz. Einfach auf die T-Zone drücken (nicht reiben!) – sie saugen überschüssiges Öl auf, ohne das Make-up zu entfernen.
- Mini-Concealer: Für schnelle Korrekturen bei Rötungen oder Unreinheiten, die im Laufe des Tages auftreten.
- Getönte Feuchtigkeitscreme (Reisegröße): Für ein schnelles Auffrischen des gesamten Teints, falls nötig.
- Gesichtsspray: Ein Thermalwasser- oder Rosenwasser-Spray erfrischt die Haut und belebt das Make-up – perfekt nach dem Tanzen.
- Lippenbalsam: Trockene Lippen fallen auf Fotos sofort auf.
- Taschentücher und Wattestäbchen: Für präzise Korrekturen, z.B. wenn der Concealer verrutscht ist.
- Kamm oder Mini-Haarbürste: Für schnelle Frisur-Korrekturen zwischendurch.
Profi-Tipp: Plane eine kurze Touch-up-Pause etwa 30 Minuten vor dem Fotoshooting am Nachmittag und eine weitere vor der Abendveranstaltung ein. Das reicht in den meisten Fällen völlig aus, um den ganzen Tag frisch auszusehen.
Saisonale Tipps: Make-up je nach Jahreszeit
Die Jahreszeit deiner Hochzeit beeinflusst maßgeblich, welche Produkte und Techniken am besten funktionieren:
Frühling und Sommer (April–September)
- Leichte Texturen: Setze auf Gel-Foundations und ölfreie Formeln – schwere Produkte schmelzen bei Hitze schnell.
- Wasserfeste Produkte: Bei Outdoor-Hochzeiten in der Wachau, am Neusiedler See oder in den Alpen ist wasserfestes Make-up Pflicht.
- Sonnenschutz: Verwende eine getönte Feuchtigkeitscreme mit integriertem LSF 30+ – so sparst du einen Produktschritt.
- Mehr Setting-Spray: Bei Hitze und Feuchtigkeit ist ein gutes Setting-Spray unverzichtbar. Trage zwei Schichten auf.
- Anti-Schweiß-Strategie: Ein mattierendes Primer-Gel auf der T-Zone hält Schweiß und Glanz in Schach – auch bei 30 Grad im Schatten.
Herbst und Winter (Oktober–März)
- Hydration ist König: Kalte Luft und Heizungsluft trocknen die Haut aus. Verwende eine reichhaltigere Feuchtigkeitscreme als Basis.
- Cremige Formeln: Cream-Foundations und cremige Concealer halten auf trockener Winterhaut besser als Puder-Produkte.
- Weniger Puder: Bei trockener Luft kann zu viel Puder die Haut fleckig und schuppig aussehen lassen.
- Lippenpflege intensivieren: Spröde Lippen sind im Winter ein häufiges Problem. Trage am Vorabend eine Lippenmaske auf.
- Bronzer mit Bedacht: Im Winter kann ein zu starker Bronzer unnatürlich wirken. Setze stattdessen auf einen leichten Highlighter für einen subtilen Glow.
Kosten & Budgetplanung
Make-up und Grooming für den Bräutigam müssen nicht teuer sein – aber es lohnt sich, ein realistisches Budget einzuplanen. Hier sind die typischen Kosten in Österreich:
Professionelles Bräutigam-Make-up
- Bräutigam-Touch-up als Zusatz zum Braut-Make-up: € 50–100 (viele Visagisten bieten dies als günstiges Add-on an)
- Eigenständiges Bräutigam-Make-up mit Beratung: € 80–150
- Probe-Make-up: € 40–80 (oft im Gesamtpaket enthalten)
- Kombi-Paket Braut + Bräutigam: € 250–450
Hautpflege-Vorbereitung
- Professionelle Gesichtsbehandlung: € 60–120 pro Sitzung (2–3 Sitzungen empfohlen)
- Dermatologe (bei Hautproblemen): € 80–150 (Erstberatung, teilweise von der Krankenkasse übernommen)
- Hautpflege-Produkte (3-Monats-Set): € 50–150 je nach Marke
- Barber-Shop Hochzeitspaket: € 40–80
DIY-Produkte für den Hochzeitstag
- Getönte Feuchtigkeitscreme: € 15–35
- Concealer: € 10–25
- Mattierender Primer: € 15–30
- Setting-Spray: € 10–20
- Mattierungstücher: € 5–10
- Augenbrauen-Gel: € 8–15
Budget-Tipp: Wenn du das Make-up selbst machst, kommst du mit einem Gesamtbudget von rund € 60–130 für alle Produkte aus. Diese Produkte kannst du natürlich auch nach der Hochzeit weiterverwenden. Wenn du einen Profi buchst und das Braut-Make-up ohnehin bereits gebucht ist, verhandele ein Kombi-Paket – das spart in der Regel 15–20% gegenüber Einzelbuchungen.
Häufige Fehler, die du vermeiden solltest
Auch beim dezenten Bräutigam-Make-up gibt es Stolperfallen. Hier sind die häufigsten Fehler und wie du sie umgehst:
- Falscher Foundation-Ton: Der Klassiker – eine zu helle oder zu dunkle Foundation fällt sofort auf, besonders auf Fotos. Teste den Farbton immer bei Tageslicht am Kieferbereich, nicht auf dem Handrücken.
- Zu viel Produkt: Weniger ist mehr. Baue lieber in dünnen Schichten auf, als auf einmal zu viel aufzutragen. Das gilt besonders für Foundation und Concealer.
- Vergessene Übergänge: Make-up sollte am Kinn, an den Ohren und am Haaransatz nahtlos übergehen. Eine sichtbare Linie am Kieferknochen ist ein absolutes No-Go.
- Neue Produkte am Hochzeitstag: Teste ALLE Produkte mindestens 2 Wochen vor der Hochzeit. Allergische Reaktionen am großen Tag wären eine Katastrophe.
- Flash-Fotografie vergessen: Manche Produkte mit LSF oder bestimmte Puder reflektieren Blitzlicht und erzeugen einen weißen Schleier auf Fotos (der sogenannte „Flashback"-Effekt). Teste dein Make-up unbedingt mit Blitzlicht.
- Hals und Ohren vergessen: Dein Gesicht sollte nicht offensichtlich anders aussehen als dein Hals. Blende die getönte Feuchtigkeitscreme sanft bis zum Hals und an die Ohren aus.
- Kein Setting: Ohne Setting-Spray und -Puder hält auch das beste Make-up nicht den ganzen Tag. Dieser Schritt wird von Anfängern oft übersprungen – dabei ist er entscheidend.
Praktische Checkliste: Bräutigam-Make-up
Mit dieser Checkliste vergisst du garantiert nichts auf dem Weg zu deinem perfekten Hochzeitslook:
3 Monate vor der Hochzeit
- ☐ Tägliche Hautpflege-Routine starten (Reinigung, Feuchtigkeitscreme, Sonnenschutz)
- ☐ Bei Hautproblemen: Termin beim Dermatologen vereinbaren
- ☐ Visagisten recherchieren und Portfolios vergleichen
- ☐ Ersten Termin bei der Kosmetikerin für eine professionelle Gesichtsbehandlung buchen
6–8 Wochen vor der Hochzeit
- ☐ Visagisten buchen (Probe-Make-up vereinbaren)
- ☐ Bart-Look mit dem Barber besprechen und planen
- ☐ Wöchentliches Peeling in die Routine integrieren
- ☐ Augenbrauen-Pflege beginnen (bei Bedarf professionell zupfen lassen)
4 Wochen vor der Hochzeit
- ☐ Probe-Make-up durchführen und Fotos mit Blitzlicht machen
- ☐ Eventuelle Anpassungen mit dem Visagisten besprechen
- ☐ Alle Produkte für das Notfall-Kit besorgen
- ☐ Zweite professionelle Gesichtsbehandlung
1 Woche vor der Hochzeit
- ☐ Friseurbesuch (Bart trimmen und Haarschnitt)
- ☐ Letztes sanftes Peeling
- ☐ Keine neuen Produkte mehr testen
- ☐ Notfall-Kit zusammenstellen und dem Trauzeugen übergeben
Am Hochzeitstag
- ☐ Gesicht reinigen und Feuchtigkeitscreme auftragen
- ☐ 10 Minuten einziehen lassen, dann Primer auftragen
- ☐ Make-up auftragen (oder vom Visagisten auftragen lassen)
- ☐ Setting-Spray auftragen
- ☐ Notfall-Kit griffbereit haben
- ☐ Genießen und strahlen!
Häufig gestellte Fragen
Ist Make-up für den Bräutigam wirklich nötig?
Nötig ist es natürlich nicht – aber es macht einen spürbaren Unterschied auf Hochzeitsfotos. Professionelle Fotografen arbeiten mit hochauflösenden Kameras und oft hartem Licht. Selbst kleinste Unreinheiten, Rötungen oder dunkle Augenringe fallen da ins Auge. Ein dezentes Make-up sorgt dafür, dass du auf den Bildern genauso frisch und ausgeruht aussiehst, wie du dich fühlen möchtest. Etwa 30–40% der Bräutigame im DACH-Raum nutzen mittlerweile zumindest ein Basis-Make-up am Hochzeitstag.
Kann ich das Make-up selbst auftragen oder brauche ich einen Profi?
Das kommt auf dein Erfahrungslevel an. Wenn du noch nie Make-up aufgetragen hast, empfehlen wir einen Profi – zumindest für den Hochzeitstag selbst. Ein professioneller Visagist erzielt in 15–20 Minuten ein Ergebnis, das du als Anfänger kaum selbst hinbekommst. Wenn du dir das Budget sparen möchtest, übst du den Look in den Wochen vor der Hochzeit mehrmals zu Hause und machst jeweils Fotos mit Blitzlicht, um das Ergebnis zu prüfen.
Wie lange hält das Make-up am Hochzeitstag?
Mit der richtigen Vorbereitung (Primer + Setting-Spray + Setting-Puder) hält ein professionelles Make-up 8–12 Stunden. Ein kurzes Touch-up mit Mattierungstüchern und Gesichtsspray nach 4–5 Stunden verlängert die Haltbarkeit deutlich. Bei Sommerhochzeiten oder Outdoor-Events solltest du zusätzlich wasserfeste Produkte verwenden und das Touch-up-Intervall auf 3–4 Stunden verkürzen.
Werden meine Gäste merken, dass ich Make-up trage?
Nicht, wenn es richtig gemacht ist. Der Sinn des „No-Makeup-Makeup-Looks" ist genau das: Du siehst besser aus, ohne dass jemand sagen kann, warum. Professionelle Visagisten verwenden hauttonnahe, transparente Produkte mit leichter Textur, die auf der Haut unsichtbar sind. Selbst aus nächster Nähe sollte niemand erkennen, dass du Make-up trägst – du siehst einfach nur gesund und ausgeruht aus.
Was mache ich, wenn ich empfindliche Haut oder Allergien habe?
Informiere deinen Visagisten unbedingt vorab über Allergien und Hautempfindlichkeiten. Die meisten Profis arbeiten mit hypoallergenen, dermatologisch getesteten Produkten. Fordere beim Probe-Make-up eine Produktliste an und prüfe die Inhaltsstoffe. Wenn du zu Kontaktallergien neigst, mache mindestens 48 Stunden vor der Hochzeit einen Patch-Test mit allen Produkten, die verwendet werden sollen. Bei schwerer Akne oder Rosazea besprich die Make-up-Pläne vorab mit deinem Dermatologen.
Experten-Tipps von EinTollesFest
Professionelle Planung
Beginne mit der Planung mindestens 3 Monate im Voraus für optimale Ergebnisse.
Gästeliste
Erstelle eine detaillierte Gästeliste, um Budget und Location optimal zu planen.
Zeitplanung
Erstelle einen detaillierten Zeitplan für den Veranstaltungstag.