So kommunizierst du deine Make-up-Wünsche richtig an deinen Visagisten

Geprüfte Event-Experten Österreich Aktualisiert 12.06.2026
EinTollesFest Team - Event-Experten
5 Min. Lesezeit
Zertifizierte Event-Experten seit 2013

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So kommunizierst du deine Make-up-Wünsche richtig an deinen Visagisten - Event-Planung Österreich
So kommunizierst du deine Make-up-Wünsche richtig an deinen Visagisten - Professionelle Event-Planung von EinTollesFest

Hauptinhalt

So bekommst du genau den Look, den du dir wünschst

Sobald du entschieden hast, wie dein Event-Make-up aussehen soll, musst du diese Vision deinem Visagisten vermitteln. Das klingt einfacher als es ist – denn viele Visagisten sagen, dass ihre Arbeit zu 90 Prozent aus „Gedankenlesen” besteht und nur zu 10 Prozent aus Handwerk. Gerade im österreichischen Raum, wo es über 4.000 Hochzeitsanbieter gibt und professionelle Visagisten in jeder Region verfügbar sind, ist die richtige Kommunikation der Schlüssel zu einem perfekten Ergebnis.

Die gute Nachricht: Mit den richtigen Kommunikationstipps wird dein Make-up-Termin zum vollen Erfolg. Hier sind die besten Strategien, um deinem Visagisten genau zu erklären, was du möchtest. Egal ob Hochzeit, Gala, Firmenfeier oder Geburtstag – diese Tipps gelten für jeden Anlass, bei dem du professionell gestylt werden willst.

Warum gute Kommunikation so wichtig ist

Make-up ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Was für eine Person „natürlich” bedeutet, kann für eine andere bereits zu viel sein. Professionelle Visagisten berichten, dass die häufigsten Missverständnisse entstehen, wenn Kundinnen vage Begriffe verwenden oder ihre Erwartungen nicht klar formulieren. Das Ergebnis: Enttäuschung auf beiden Seiten.

Ein gelungenes Event-Make-up beginnt daher nicht erst beim Schminken, sondern schon bei der Kommunikation im Vorfeld. Je besser du deine Wünsche artikulieren kannst, desto zufriedener wirst du mit dem Ergebnis sein. Und keine Sorge – du musst keine Make-up-Expertin sein, um dich verständlich auszudrücken. Es geht vielmehr darum, ehrlich, offen und konkret zu kommunizieren.

Erzähle von deiner täglichen Routine

Dein Visagist muss wissen, wie du dich normalerweise schminkst. Trägst du täglich Make-up oder fast nie? Gibt es bestimmte Dinge, die du gar nicht magst – zum Beispiel Eyeliner unter den Augen? Je mehr dein Visagist über deine Gewohnheiten weiß, desto besser kann er oder sie die beste Version von dir kreieren.

Sag zum Beispiel: „Ich trage normalerweise kaum Make-up und möchte nicht, dass mich meine Gäste nicht wiedererkennen” oder „Ich schminke mich täglich und habe keine Angst vor einem kräftigeren Look.”

Weitere hilfreiche Informationen, die du teilen solltest:

  • Allergien und Unverträglichkeiten: Reagierst du empfindlich auf bestimmte Inhaltsstoffe? Hast du empfindliche Augen oder Kontaktlinsen?
  • Hauttyp: Ist deine Haut eher ölig, trocken, Mischhaut oder empfindlich? Das beeinflusst die Produktwahl erheblich.
  • Problembereiche: Gibt es bestimmte Stellen, die du abdecken möchtest (z.B. Rötungen, Augenringe, Narben)?
  • Komfortzone: Fühlst du dich mit viel oder wenig Make-up wohler? Es gibt kein richtig oder falsch – nur das, was sich für dich gut anfühlt.

Bringe eigene Produkte mit

Es kann sehr hilfreich sein, deine eigenen Lippenstifte oder Lieblingsfarben zum Probetermin mitzubringen. Auch wenn du dich am Event-Tag vielleicht für eine andere Farbe entscheidest, zeigt es deinem Visagisten, welche Töne dir generell gefallen.

Das gilt besonders für diese Produkte:

  • Lippenstifte in deinen Lieblingsfarben – sie zeigen die Farbfamilie, die du bevorzugst
  • Foundation oder BB-Cream – damit der Visagist deinen bevorzugten Deckungsgrad versteht
  • Lieblingsmascara – manche Frauen reagieren empfindlich auf bestimmte Mascara-Formeln
  • Parfum – damit die Gesamtästhetik stimmt und dein Visagist einen Eindruck von deinem Stil bekommt

Profi-Tipp: Auch wenn dein Visagist eigene Profi-Produkte verwendet, zeigen deine mitgebrachten Produkte viel über deinen persönlichen Geschmack. Ein erfahrener Visagist wird daraus wertvolle Rückschlüsse ziehen.

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Bringe Inspirationsfotos mit

Visagisten sind visuelle Menschen. Sammle Bilder von Looks, die dir gefallen – ob auf Pinterest, Instagram oder in Zeitschriften. Eine gute Visagistin wird deine Inspirationsfotos nehmen und daraus einen individuellen Look kreieren, der perfekt zu dir passt.

Wichtig: Zeige auch Fotos von Looks, die dir nicht gefallen. Das ist genauso hilfreich! Erkläre dabei genau, was dir nicht gefällt – zum Beispiel „Die Wimpern waren mir zu lang” oder „Diese Lippenfarbe war perfekt.”

So bereitest du dein Inspirationsmaterial optimal vor:

  • Erstelle ein Pinterest-Board oder einen Instagram-Ordner mit 5–10 Looks, die dir gefallen
  • Achte auf ähnliche Hauttöne: Wähle Inspirationsbilder von Personen mit einem ähnlichen Hautton wie deinem – so ist das Ergebnis realistischer
  • Markiere Details: Notiere, was genau dir an jedem Bild gefällt (z.B. „Die Augenbrauen”, „Der Lippenton”, „Das Augen-Make-up”)
  • Sei realistisch: Bedenke, dass professionelle Fotos oft nachbearbeitet sind – besprich mit deinem Visagisten, was im echten Leben umsetzbar ist
  • Zeige auch „Anti-Inspirationen”: 2–3 Bilder von Looks, die du auf keinen Fall möchtest, sind Gold wert

Sprich über Farbtöne

Teile deinem Visagisten mit, welche Farbpalette du bevorzugst: Rosa und Pfirsich, Bronze und Gold, oder Grau und Schwarz? Wenn du keine Präferenz hast, besprich mit deinem Visagisten, welche Farben am besten zu deinem Hautton passen.

Der Hautunterton spielt dabei eine wichtige Rolle: Kühle Untertöne haben rosa oder bläuliche Nuancen, warme Untertöne sind eher gelb, pfirsichfarben oder golden. Es gibt auch neutrale Untertöne, die eine Mischung aus warm und kühl darstellen.

So bestimmst du deinen Hautunterton:

  • Venen-Test: Betrachte die Innenseite deines Handgelenks. Blaue/violette Adern = kühler Unterton, grüne Adern = warmer Unterton, beides = neutraler Unterton
  • Schmuck-Test: Steht dir Silber besser oder Gold? Silber deutet auf kühle Untertöne hin, Gold auf warme
  • Weißes Papier-Test: Halte ein weißes Blatt Papier neben dein Gesicht. Wirkt deine Haut eher gelblich, bist du warm. Wirkt sie eher rosa, bist du kühl

Aktuelle Trends im DACH-Raum zeigen, dass 2026 natürliche Töne und ein frischer Teint im Mittelpunkt stehen. Die Make-up-Trends bewegen sich hin zu leichten Texturen und einem gepflegten Erscheinungsbild – weniger „Full-Glam”, mehr „Skin First”. Informiere deinen Visagisten, ob du einem aktuellen Trend folgen oder einen zeitlosen Look bevorzugst.

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Kläre das Finish

Bevorzugst du einen Dewy-Look oder ein mattes Finish? Dewy bedeutet einen frischen, strahlenden Glow mit leicht schimmernden Produkten – ideal für normale bis trockene Haut. Ein mattes Finish ist klassisch und makellos ohne Glanz – perfekt für ölige Haut, da es nicht in Falten oder Poren betont.

Es gibt auch Mischformen, die immer beliebter werden:

  • Satin-Finish: Ein Mittelweg zwischen matt und dewy – natürlich und zeitlos, funktioniert bei fast jedem Hauttyp
  • Glass Skin: Ein intensiver Glow-Look, der aus der koreanischen Beauty-Routine stammt – sehr trendig, aber erfordert makellose Hautpflege im Vorfeld
  • Velvet Finish: Samtig-weiches Ergebnis, das elegant und zugleich natürlich wirkt – perfekt für Herbst- und Winterevents

Bedenke: Das Finish hängt auch von der Jahreszeit und der Location ab. Bei einem Outdoor-Event im Sommer kann ein Dewy-Look schnell glänzend wirken, während ein mattes Finish im Winter trocken aussehen kann. Dein Visagist kann dir hier die beste Empfehlung geben – aber nur, wenn du offen über den Rahmen deines Events sprichst.

Beschreibe deine Event-Ästhetik

Erstelle ein Moodboard mit deinem Gesamtlook: Outfit, Accessoires, Location, Frisur und Farbschema. So bekommt dein Visagist ein Gesamtbild und kann das Make-up perfekt darauf abstimmen. Wichtige Fragen, die dein Visagist stellen sollte: Wo findet das Event statt? Um welche Uhrzeit? Wie sieht dein Outfit aus?

Weitere Details, die du deinem Visagisten mitteilen solltest:

  • Art des Events: Hochzeit, Gala, Firmenfeier, Geburtstag, Ball – jeder Anlass hat eine andere Make-up-Ästhetik
  • Dresscode: Ist es formell, halboformell oder leger? Das beeinflusst die Intensität des Make-ups
  • Lichtverhältnisse: Findet das Event bei Tageslicht, Kunstlicht oder Kerzenlicht statt? Make-up wirkt bei jedem Licht anders
  • Fotografie: Wird professionell fotografiert? Dann sollte das Make-up kameratauglich sein (Achtung bei Produkten mit SPF – sie können auf Blitzfotos weiß reflektieren!)
  • Dauer: Wie lange muss das Make-up halten? Ein 12-Stunden-Event erfordert andere Produkte als ein 3-Stunden-Dinner

Vermeide zu allgemeine Begriffe

Wörter wie „natürlich” oder „dramatisch” bedeuten für jeden etwas anderes. Verwende stattdessen präzisere Beschreibungen:

  • Für einen natürlichen Look: „Saubere, makellose Haut, ein gesunder Glow, dezente Lippenfarbe und weiche Augenfarben”
  • Für einen glamourösen Look: „Ich liebe große Wimpern, Smokey Eyes und möchte, dass man das Make-up sieht – ich will auffallen!”

Je spezifischer du bist, desto besser wird das Ergebnis. Dein Visagist ist Profi darin, deine Wünsche umzusetzen – aber nur, wenn er oder sie genau weiß, was du dir vorstellst.

Hier sind weitere Beispiele für vage vs. konkrete Formulierungen:

  • Vage: „Ich möchte hübsch aussehen.” Konkret: „Ich möchte einen ebenmäßigen Teint mit einem leichten Glow auf den Wangenknochen und eine dezente Lippenfarbe in Rosé.”
  • Vage: „Nicht zu viel.” Konkret: „Ich möchte, dass meine Haut gepflegt aussieht, die Augenbrauen definiert sind und die Wimpern betont werden – aber kein Lidschatten.”
  • Vage: „So wie auf diesem Foto.” Konkret: „Mir gefällt auf diesem Foto besonders die Lippenfarbe und der weiche Übergang bei den Augen. Die Wimpern würde ich allerdings kürzer haben.”
  • Vage: „Dramatisch.” Konkret: „Ich hätte gerne einen dunklen Smokey Eye in Brauntönen, definierte Augenbrauen und einen kräftigen Lippenstift in Beerentönen.”

Der Probetermin – dein wichtigster Termin vor dem Event

Ein Probetermin (auch „Trial” genannt) ist absolut unverzichtbar, wenn du für ein wichtiges Event professionell geschminkt werden möchtest. In Österreich empfehlen die meisten Visagisten, den Probetermin 4 bis 8 Wochen vor dem Event zu vereinbaren.

Was du zum Probetermin mitbringen solltest

  • Inspirationsfotos (5–10 Looks, die du magst, und 2–3, die du nicht magst)
  • Ein weißes oder helles Oberteil – damit du die Wirkung des Make-ups besser beurteilen kannst (ähnlich wie die Farbe deines Event-Outfits)
  • Fotos deines Outfits – Kleid, Accessoires, Schmuck
  • Eigene Lieblingsprodukte – falls du welche hast
  • Accessoires und Haarschmuck – damit der Gesamtlook abgestimmt werden kann
  • Eine offene Einstellung – sei bereit, dich auf Vorschläge einzulassen!

So läuft ein Probetermin ab

Ein typischer Probetermin dauert zwischen 60 und 90 Minuten. In dieser Zeit wird nicht nur geschminkt, sondern vor allem gesprochen. Dein Visagist wird folgende Punkte mit dir klären:

  1. Beratungsgespräch (15–20 Minuten): Dein Visagist fragt nach deinen Wünschen, deinem Event, deinem Outfit und deiner täglichen Routine
  2. Hautanalyse (5–10 Minuten): Dein Hauttyp wird analysiert, um die richtigen Produkte auszuwählen
  3. Make-up-Anwendung (30–45 Minuten): Der Look wird Schritt für Schritt aufgebaut, mit Erklärungen zu jedem Schritt
  4. Feedback und Anpassungen (10–15 Minuten): Du bewertest das Ergebnis und sagst, was du ändern möchtest

Profi-Tipp: Mache Fotos beim Probetermin – sowohl mit Blitz als auch ohne. So siehst du, wie das Make-up auf Bildern wirkt. Lass das Make-up idealerweise den ganzen Tag drauf und beobachte, wie es sich über Stunden hält. Notiere dir, welche Bereiche zuerst verblassen oder glänzen – diese Informationen sind für den Visagisten am Event-Tag Gold wert.

Kommunikation am Event-Tag selbst

Auch am Tag des Events ist Kommunikation entscheidend. Hier einige Tipps, wie du den Termin am Event-Tag optimal gestaltest:

  • Komme mit sauberer, gepflegter Haut: Reinige und pflege dein Gesicht im Vorfeld, aber verzichte auf schwere Cremes oder Öle direkt vor dem Termin
  • Sei pünktlich: Zeitdruck führt zu Stress auf beiden Seiten und kann das Ergebnis negativ beeinflussen
  • Sprich Änderungswünsche sofort an: Wenn dir etwas nicht gefällt, sage es lieber früh als spät – Korrekturen sind zu Beginn einfacher als am Ende
  • Vertraue deinem Visagisten: Wenn ihr beim Probetermin den Look besprochen habt, lass den Profi arbeiten. Ständige Unterbrechungen können das Ergebnis beeinträchtigen
  • Plane genügend Zeit ein: Rechne mit mindestens 60 Minuten für Make-up allein – bei komplexeren Looks oder in Kombination mit einer Frisur entsprechend mehr

Häufige Fehler bei der Kommunikation mit dem Visagisten

Vermeide diese typischen Kommunikationsfallen, damit dein Make-up-Termin reibungslos verläuft:

1. Keine klaren Vorstellungen haben

Es ist völlig in Ordnung, wenn du kein Make-up-Experte bist. Aber „Mach einfach, was du für richtig hältst” ist keine hilfreiche Anweisung. Zumindest eine grobe Richtung („eher dezent”, „lieber auffällig”) hilft deinem Visagisten enorm.

2. Zu viele widersprüchliche Bilder zeigen

Wenn du 20 komplett verschiedene Looks als Inspiration zeigst, kann das verwirrend sein. Wähle lieber 5–8 Bilder, die eine klare Linie zeigen, und erkläre jeweils, was dir besonders gefällt.

3. Nicht ehrlich über das Budget sprechen

Manche Visagisten berechnen für aufwendigere Looks (z.B. Airbrush-Make-up, aufwendige Wimpernapplikationen) einen Aufpreis. Kläre das vorher, damit es keine bösen Überraschungen gibt.

4. Das Event-Umfeld nicht erwähnen

Outdoor-Events im Sommer erfordern andere Produkte als eine Gala im Ballsaal. Dein Visagist muss wissen, unter welchen Bedingungen das Make-up halten soll.

5. Feedback erst im Nachhinein geben

Wenn dir beim Probetermin etwas nicht gefällt, sage es sofort. Dein Visagist kann in Echtzeit anpassen. Feedback nach dem Termin per WhatsApp ist weniger hilfreich als ein direktes Gespräch vor dem Spiegel.

Kosten & Budgetplanung

Professionelles Event-Make-up ist eine Investition in dein Wohlbefinden und dein Auftreten. In Österreich musst du mit folgenden Kosten rechnen:

  • Probetermin (Trial): 60–120 Euro – oft wird dieser Betrag angerechnet, wenn du den Visagisten anschließend für das Event buchst
  • Braut-Make-up am Hochzeitstag: 150–350 Euro, je nach Aufwand und Region
  • Event-Make-up (Gala, Ball, Firmenfeier): 80–200 Euro
  • Zusatzleistungen: Airbrush-Make-up (+30–80 Euro), professionelle Wimpern (+20–50 Euro), Brautjungfern-Make-up (60–120 Euro pro Person)
  • Anfahrtskosten: In Wien und den Landeshauptstädten oft inklusive, auf dem Land kommen ca. 0,40–0,50 Euro pro Kilometer dazu

Die Preise variieren je nach Region in Österreich. In Wien und Salzburg liegen die Kosten tendenziell höher als in ländlicheren Gebieten wie dem Burgenland oder Kärnten. Viele Visagisten bieten auch Paketpreise an, die Make-up und Frisur kombinieren – das kann günstiger sein als beides einzeln zu buchen.

Budget-Tipp: Frage bei der Buchung, ob der Probetermin im Gesamtpreis inbegriffen ist. Viele österreichische Visagisten bieten Paketpreise an, bei denen der Trial bereits inkludiert ist. Vergleiche mindestens drei Angebote und achte nicht nur auf den Preis, sondern auch auf Erfahrung, Referenzbilder und Bewertungen.

Praktische Checkliste: So kommunizierst du deine Make-up-Wünsche perfekt

Verwende diese Checkliste, um dich optimal auf den Termin mit deinem Visagisten vorzubereiten:

  • Inspirationsfotos gesammelt (5–10 Looks, die du magst + 2–3, die du nicht magst)
  • Eigene Lieblingsprodukte eingepackt (Lippenstift, Foundation, Mascara)
  • Fotos von Outfit und Accessoires auf dem Handy gespeichert
  • Hauttyp und Allergien notiert (empfindliche Haut, Kontaktlinsen, Unverträglichkeiten)
  • Tägliche Make-up-Routine formuliert („Ich trage täglich Foundation und Mascara” oder „Ich schminke mich nie”)
  • Farbpräferenzen festgelegt (warme oder kühle Töne, Lieblingsfarben)
  • Gewünschtes Finish definiert (dewy, matt, satin)
  • Event-Details zusammengefasst (Art, Ort, Uhrzeit, Dauer, Lichtverhältnisse)
  • Budget festgelegt und offen kommuniziert
  • No-Gos notiert („Kein roter Lippenstift”, „Keine falschen Wimpern”)
  • Moodboard erstellt (Gesamtlook mit Outfit, Frisur, Schmuck, Farbschema)
  • Fragen vorbereitet (z.B. „Welche Produkte verwendest du?”, „Wie halte ich das Make-up den ganzen Abend?”)

Die richtigen Fragen an deinen Visagisten

Kommunikation ist keine Einbahnstraße. Auch du solltest deinem Visagisten Fragen stellen, um sicherzugehen, dass ihr auf einer Wellenlänge seid. Hier sind die wichtigsten Fragen, die du beim Erstgespräch oder Probetermin stellen solltest:

  • „Welche Produkte verwendest du?” – Gerade bei empfindlicher Haut oder Allergien wichtig. Profis verwenden hochwertige, langlebige Produkte.
  • „Wie lange hält das Make-up?” – Bei einem ganztägigen Event brauchst du andere Produkte als bei einem 3-Stunden-Dinner.
  • „Was kann ich für die Haltbarkeit tun?” – Setting Spray, Primer und Blotting Papers können Wunder wirken. Frag deinen Visagisten nach Empfehlungen.
  • „Brauchst du noch Informationen von mir?” – Gib deinem Visagisten die Chance, Fragen zu stellen, die du vielleicht vergessen hast.
  • „Hast du Erfahrung mit ähnlichen Events?” – Ein Hochzeits-Visagist hat andere Expertise als jemand, der hauptsächlich für Film oder Mode arbeitet.
  • „Bietest du ein Touch-up-Kit an?” – Manche Visagisten stellen dir ein kleines Notfall-Set für Nachbesserungen zusammen.

Touch-up-Kit: Dein Notfall-Set für den Event-Tag

Egal wie perfekt dein Make-up anfänglich aufgetragen wird – bei längeren Events wirst du möglicherweise kleine Nachbesserungen brauchen. Bitte deinen Visagisten, dir ein Touch-up-Kit zusammenzustellen oder dir die verwendeten Produkte zu notieren. Diese Essentials sollten in deiner Tasche nicht fehlen:

  • Blotting Papers: Gegen Glanz auf Stirn, Nase und Kinn – viel schonender als Nachpudern
  • Lippenstift oder Lipgloss: In der exakten Farbe, die dein Visagist verwendet hat
  • Wasserfester Eyeliner: Für kleine Korrekturen, besonders wenn es emotional wird
  • Kompaktpuder: Ein kleiner gepresster Puder für dezente Auffrischungen in der T-Zone
  • Taschentücher: Zum vorsichtigen Abtupfen, nie zum Reiben!
  • Setting Spray (Mini-Format): Ein schneller Sprühstoß frischt das gesamte Make-up auf

Wichtig: Probiere am Hochzeitstag oder Event-Tag keine neuen Produkte aus! Verwende nur Produkte, die du bereits kennst und verträgst. Dein Visagist kann dir beim Probetermin erklären, wie du kleine Ausbesserungen selbst vornehmen kannst, ohne den Look zu ruinieren.

Make-up-Trends 2026: Was du deinem Visagisten zeigen kannst

Um deinem Visagisten einen aktuellen Eindruck von deinen Wünschen zu vermitteln, hilft es, aktuelle Trends zu kennen. Die Make-up-Trends 2026 setzen verstärkt auf:

  • Skin First / Glass Skin: Natürlich strahlende Haut mit minimaler Foundation – der Fokus liegt auf Hautpflege und einem gesunden Glow
  • Soft Glam: Dezenter Glamour mit weichen, verblendeten Schatten und einer betonten, aber nicht übertriebenen Augenpartie
  • Bold Matte Lips: Kräftige, matte Lippenfarben in Rot, Beere oder sogar ungewöhnlichen Tönen wie Terracotta sind ein Statement
  • Monochrome Looks: Eine Farbfamilie für Lippen, Wangen und Augen – harmonisch und modern
  • Feathered Brows: Natürlich aufgebürstete Augenbrauen, die Charakter zeigen statt perfekter Linien
  • Minimalist Chic: Leichte Texturen und adaptierbare Looks, die sich einfach in den Alltag integrieren lassen

Im DACH-Raum geht der Trend klar in Richtung natürliches Erscheinungsbild und Hautkomfort. Moderne Make-up-Konzepte setzen auf leichte Texturen, einen frischen Teint und Techniken, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Teile deinem Visagisten mit, ob du einem dieser Trends folgen möchtest oder ob du einen zeitlosen, klassischen Look bevorzugst.

Spezielle Tipps für Hochzeits-Make-up in Österreich

Eine Hochzeit ist oft das wichtigste Event, bei dem du professionelles Make-up buchst. In Österreich gibt es einige Besonderheiten zu beachten:

  • Saisonale Planung: Die Hochzeitssaison in Österreich läuft von Mai bis Oktober. Beliebte Visagisten sind in dieser Zeit schnell ausgebucht – buche 6–12 Monate im Voraus
  • Regionale Anbieter: Über Plattformen wie eintollesfest.at findest du professionelle Visagisten in allen neun Bundesländern – von Wien bis Vorarlberg
  • Wetterbedingungen: Alpenregionen können auch im Sommer überraschend kühl oder feucht sein – besprich mit deinem Visagisten, wie das Make-up bei wechselhaftem Wetter halten kann
  • Fotografie: Österreichische Hochzeitslocations bieten oft atemberaubende Landschaften für Outdoor-Fotos. Informiere deinen Visagisten, ob Fotos bei Tageslicht oder bei Sonnenuntergang geplant sind
  • Zeitplanung: Plane für Make-up und Frisur zusammen mindestens 2–3 Stunden ein – bei mehreren Personen (Braut + Brautjungfern) entsprechend mehr

Gutes Braut-Make-up verzichtet zudem auf optische Aufheller in der Foundation – diese können auf Fotos weiße Flecken im Gesicht verursachen. Ein erfahrener Hochzeitsvisagist weiß das, aber es schadet nicht, das Thema anzusprechen.

Häufig gestellte Fragen

Wie finde ich den richtigen Visagisten für mein Event in Österreich?

Recherchiere auf spezialisierten Plattformen wie eintollesfest.at, frage in deinem Bekanntenkreis nach Empfehlungen und schaue dir die Portfolios und Bewertungen potenzieller Visagisten an. Vereinbare unbedingt einen Probetermin, bevor du buchst – so kannst du sichergehen, dass die Chemie stimmt und der Visagist deinen Stil versteht. In Österreich stehen dir über verschiedene Plattformen Tausende von Dienstleistern zur Verfügung, darunter auch erfahrene Make-up-Artists in jeder Region.

Wie weit im Voraus sollte ich meinen Visagisten buchen?

Für Hochzeiten empfiehlt es sich, 6–12 Monate im Voraus zu buchen, besonders wenn dein Event in die Hochzeitssaison (Mai–Oktober) fällt. Viele Top-Termine für 2026 sind bereits stark nachgefragt. Für andere Events (Galas, Firmenfeiern) reichen in der Regel 4–8 Wochen Vorlaufzeit. Den Probetermin solltest du 4–8 Wochen vor dem Event einplanen – so bleibt genügend Zeit für eventuelle Änderungen.

Was kostet professionelles Event-Make-up in Österreich?

Die Preise variieren je nach Leistungsumfang und Region. Für ein Braut-Make-up musst du mit 150–350 Euro rechnen, ein Event-Make-up liegt bei 80–200 Euro. Der Probetermin kostet zusätzlich 60–120 Euro, wird aber oft auf den Endpreis angerechnet. Paketangebote (Make-up + Frisur) sind meistens günstiger als Einzelbuchungen. In Wien und Salzburg sind die Preise tendenziell etwas höher als in anderen Bundesländern.

Was mache ich, wenn mir das Ergebnis beim Probetermin nicht gefällt?

Genau dafür ist der Probetermin da! Sage deinem Visagisten offen und ehrlich, was dir nicht gefällt – das ist keine Beleidigung, sondern professionelles Feedback. Ein guter Visagist wird deine Wünsche aufnehmen und Anpassungen vornehmen. Wenn ihr nach dem Probetermin immer noch nicht auf einer Wellenlänge seid, ist es besser, einen anderen Visagisten zu suchen, als am Event-Tag unzufrieden zu sein. Dein Wohlbefinden hat oberste Priorität.

Sollte ich mich vor dem Probetermin schon schminken?

Nein, komme am besten ungeschminkt zum Probetermin. So kann dein Visagist deinen natürlichen Hautton und Hautzustand beurteilen und die Produkte optimal auf dich abstimmen. Pflege deine Haut am Morgen wie gewohnt (Reinigung und Feuchtigkeitscreme), aber verzichte auf Make-up und schwere Cremes. Wenn du den Probetermin nach der Arbeit hast und geschminkt kommst, bring Make-up-Entferner und Reinigungstücher mit.

Fazit: Offene Kommunikation ist der Schlüssel zum perfekten Look

Ein perfektes Event-Make-up beginnt lange vor dem ersten Pinselstrich. Es beginnt mit einem offenen, ehrlichen Gespräch zwischen dir und deinem Visagisten. Je mehr du über deine Wünsche, dein Event und deine Gewohnheiten erzählst, desto besser kann dein Visagist den Look kreieren, den du dir vorstellst.

Denke daran: Dein Visagist ist dein Partner an diesem besonderen Tag. Er oder sie möchte, dass du dich wunderschön und selbstbewusst fühlst – und dafür braucht es vor allem eines: gute Kommunikation. Nutze den Probetermin, bereite dich mit Fotos und Notizen vor, sei ehrlich über deine Vorlieben und Abneigungen – und du wirst mit einem Make-up belohnt, das perfekt zu dir und deinem Event passt.

Auf Plattformen wie eintollesfest.at findest du professionelle Visagisten und Make-up-Artists in ganz Österreich, die dich für deinen besonderen Anlass perfekt in Szene setzen. Starte noch heute mit der Planung und sichere dir deinen Wunschtermin – denn die besten Visagisten sind in der Hochzeitssaison schnell ausgebucht!

Experten-Tipps von EinTollesFest

Professionelle Planung

Beginne mit der Planung mindestens 3 Monate im Voraus für optimale Ergebnisse.

Gästeliste

Erstelle eine detaillierte Gästeliste, um Budget und Location optimal zu planen.

Zeitplanung

Erstelle einen detaillierten Zeitplan für den Veranstaltungstag.

Häufig gestellte Fragen

Für optimale Ergebnisse empfehlen wir, mindestens 3-6 Monate im Voraus zu planen. Bei größeren Events wie Hochzeiten solltest Du sogar 6-12 Monate einplanen.

Die Kosten variieren je nach Event-Typ und Gästeanzahl. Für eine Hochzeit in Österreich solltest Du mit 15.000-30.000€ rechnen, für kleinere Events ab 2.000€.

Ja, für Events mit mehr als 50 Personen oder öffentliche Veranstaltungen benötigst Du in der Regel eine Genehmigung der örtlichen Behörden.

Berücksichtige Gästeanzahl, Budget, Erreichbarkeit und Ausstattung. EinTollesFest bietet eine umfangreiche Datenbank geprüfter Locations in ganz Österreich.

Je nach Event: Catering, Musik/DJ, Fotograf, Dekoration, Technik. EinTollesFest vermittelt alle zertifizierten Dienstleister aus einer Hand.

Fazit

Eine erfolgreiche Event-Planung erfordert professionelle Vorbereitung und die richtigen Partner. Mit EinTollesFest hast Du Zugang zu Österreichs führenden Event-Experten.

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