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Wie lange dauern Haare und Make-up am Hochzeitstag wirklich?
Je näher der große Tag rückt, desto wichtiger wird ein detaillierter Zeitplan. Eine der häufigsten Fragen: Wie lange dauern Haare und Make-up am Hochzeitstag eigentlich? Die Antwort: Länger als du denkst! Es ist nicht ungewöhnlich, dass das Styling mehrere Stunden dauert. Das hängt davon ab, welchen Look du dir wünschst und wie viele Personen gestylt werden müssen.
In Österreich planen die meisten Bräute zwischen 2 und 3 Stunden für ihr komplettes Braut-Styling ein — doch mit Brautjungfern und Trauzeuginnen kann der gesamte Getting-Ready-Morgen leicht 4 bis 5 Stunden in Anspruch nehmen. Eine gute Planung ist daher das A und O, damit du den Morgen entspannt genießen kannst, anstatt in Hektik zu verfallen.
Realistische Zeitangaben für jedes Styling-Element
Um deinen Hochzeitsmorgen optimal zu planen, solltest du die einzelnen Styling-Schritte und ihre Dauer kennen. Hier eine detaillierte Übersicht, die dir als Orientierung dient:
Make-up der Braut
- Natürlicher, dezenter Look: ca. 45–60 Minuten
- Klassisches Braut-Make-up: ca. 60–75 Minuten
- Aufwendiger Glamour-Look mit Contouring: ca. 75–90 Minuten
- Airbrush-Make-up: ca. 60–90 Minuten (besonders langanhaltend)
Frisur der Braut
- Lockere Wellen / Beach Waves: ca. 30–45 Minuten
- Elegante Hochsteckfrisur: ca. 60–90 Minuten
- Aufwendige Flechtfrisur: ca. 60–75 Minuten
- Kombination aus Flechtelementen und Hochsteckfrisur: ca. 75–90 Minuten
- Half-Up / Halb-offene Frisur: ca. 45–60 Minuten
Styling der Brautjungfern und Gäste
- Haare pro Person: ca. 30–45 Minuten (einfachere Looks), bis zu 60 Minuten (aufwendiger)
- Make-up pro Person: ca. 20–30 Minuten
- Brautmutter: ca. 30–45 Minuten für Haare, 20–30 Minuten für Make-up
Bedenke: Diese Zeiten sind Richtwerte. Die tatsächliche Dauer hängt von deiner Haarlänge, Haarstruktur, dem gewünschten Look und der Erfahrung deiner Stylistin ab. Ein Probestyling einige Wochen vor der Hochzeit gibt dir eine realistische Einschätzung.
Kläre die Kostenaufteilung
Bevor du den Zeitplan erstellst, kläre, wer die Kosten für das Styling trägt. Wenn du die gesamte Rechnung übernimmst, kannst du bestimmen, welche Services jede Begleiterin erhält. Wenn die Brautjungfern selbst zahlen, werden einige vielleicht ihr Make-up selbst machen. Das zu wissen vermeidet Stress am Morgen.
In Österreich ist es üblich, dass die Braut die Kosten für das Styling der engsten Begleiterinnen übernimmt — zumindest für die Trauzeugin. Kläre diesen Punkt frühzeitig, idealerweise schon bei der Buchung der Stylistin, damit du die richtige Anzahl an Terminen reservieren kannst. Transparenz bei der Kostenaufteilung verhindert unangenehme Überraschungen und sorgt dafür, dass sich jede in deiner Braut-Crew wohl fühlt.
Lege die Services fest
Sobald du weißt, was deine Gruppe braucht, kannst du die richtige Anzahl an Stylisten und Visagisten buchen. Plane für jede Brautjungfer etwa 30 bis 45 Minuten für die Haare ein, bei aufwendigeren Looks bis zu einer Stunde. Kläre die genauen Zeiten mit deiner Stylistin ab.
Hier ein paar wichtige Fragen, die du mit deiner Stylistin vorab besprechen solltest:
- Wie viele Personen kann sie pro Stunde stylen? — Manche Stylistinnen arbeiten alleine, andere bringen eine Assistentin mit.
- Kommt sie zu dir oder musst du in den Salon? — Viele österreichische Stylistinnen bieten einen Vor-Ort-Service an, was besonders bei größeren Gruppen praktisch ist.
- Welche Produkte verwendet sie? — Professionelle, langanhaltende Produkte sind am Hochzeitstag unverzichtbar, damit dein Look von der Trauung bis zum letzten Tanz hält.
- Gibt es ein Probestyling? — In Österreich bieten die meisten Stylistinnen ein Probe-Make-up und eine Probe-Frisur an, idealerweise 4–6 Wochen vor der Hochzeit.
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Kommuniziere deine Erwartungen
Müssen deine Brautjungfern mit ungewaschenen Haaren kommen? Verrate es ihnen! Nicht frisch gewaschenes Haar eignet sich besser für Hochsteckfrisuren, da es mehr Halt hat.
Neben der Haarwäsche gibt es noch weitere wichtige Punkte, die du deiner Braut-Crew rechtzeitig mitteilen solltest:
- Haare am Vortag waschen: Einen Tag altes Haar hat die perfekte Struktur für Hochsteckfrisuren und hält besser als frisch gewaschenes Haar.
- Keine schweren Conditioner oder Öle verwenden: Diese machen das Haar zu glatt und erschweren das Styling.
- Hautpflege-Routine anpassen: In den Wochen vor der Hochzeit keine neuen Produkte ausprobieren, um allergische Reaktionen zu vermeiden.
- Kleidung zum Überziehen mitbringen: Knöpfbare Blusen oder weite Oberteile, die nicht über den Kopf gezogen werden müssen, schützen die fertige Frisur und das Make-up.
- Gesichtsbehaarung: Augenbrauen sollten idealerweise 3–5 Tage vor der Hochzeit gezupft oder geformt werden, damit sich eventuelle Rötungen legen können.
- Inspirationsbilder sammeln: Bitte deine Brautjungfern, 2–3 Fotos ihres Wunsch-Looks mitzubringen — das erleichtert der Stylistin die Arbeit erheblich.
Das Probestyling: Warum es unverzichtbar ist
Ein Probestyling — auch "Probeschminken" oder "Trial" genannt — ist einer der wichtigsten Schritte in der Hochzeitsvorbereitung. Es findet idealerweise 4 bis 6 Wochen vor der Hochzeit statt, wenn du bereits dein Brautkleid ausgesucht hast. So kann die Stylistin den Look perfekt auf dein Kleid, den Schmuck und den Brautstrauß abstimmen.
Beim Probestyling solltest du Folgendes beachten:
- Bringe Fotos deines Brautkleides und deines Schmucks mit — so kann die Stylistin den gesamten Look harmonisch gestalten.
- Teste den Look im Alltag: Trage das Probe-Make-up nach dem Termin den restlichen Tag, um zu sehen, wie es hält und ob du dich wohl fühlst.
- Mache Fotos bei verschiedenen Lichtverhältnissen: Prüfe, wie dein Make-up bei Tageslicht, künstlichem Licht und Blitzlicht aussieht — das ist besonders wichtig für die Hochzeitsfotos.
- Kommuniziere offen: Wenn dir etwas nicht gefällt, sage es! Beim Probestyling ist der richtige Zeitpunkt für Änderungen.
- Notiere die verwendeten Produkte: Falls du für Touch-ups zwischendurch die gleichen Produkte brauchst.
In Österreich kostet ein Probestyling durchschnittlich zwischen 80 und 150 Euro, je nach Stylistin und Umfang. Viele Stylistinnen verrechnen das Probestyling separat, während es bei einigen im Gesamtpaket inkludiert ist.
Erstelle einen festen Zeitplan
Sobald alle Puzzleteile an ihrem Platz sind, erstelle einen groben Ablaufplan für den Morgen. Informiere alle frühzeitig, wann sie wo sein müssen. Ein gut durchdachter Zeitplan nimmt nicht nur dir den Stress, sondern sorgt auch dafür, dass sich deine Stylistin voll und ganz auf ihre Arbeit konzentrieren kann.
Goldene Regel: Plane immer einen Puffer von mindestens 30 Minuten ein! Unvorhergesehene Situationen — ein Schminkprodukt, das nicht beim ersten Mal sitzt, eine Brautjungfer, die zu spät kommt, oder ein Accessoire, das vergessen wurde — können den Zeitplan schnell durcheinanderbringen.
Beispiel-Zeitplan: 4 Brautjungfern, 14:00 Uhr Trauung
- 09:00 – Treffen im Salon, Braut-Make-up beginnt (ca. 60 Min.)
- 09:00–11:00 – Haare der Brautjungfern (je 30–45 Min.)
- 11:00–12:30 – Braut-Frisur (60–90 Min.) + Make-up Brautjungfern
- 12:00 – Fotograf kommt für Getting-Ready-Aufnahmen
- 13:00 – Brautparty-Fotos an der Location
- 14:00 – Trauung beginnt
Beispiel-Zeitplan: 2 Brautjungfern, 11:00 Uhr Trauung
- 06:30 – Gemeinsames Frühstück mit der Braut-Crew
- 07:00 – Braut-Make-up beginnt (ca. 60 Min.), parallel: Haare Brautjungfer 1
- 07:45 – Haare Brautjungfer 2
- 08:00 – Braut-Frisur beginnt (ca. 60–75 Min.)
- 08:30 – Make-up Brautjungfern (je 20–30 Min.)
- 09:15 – Letzte Kontrolle, Accessoires, Schleier
- 09:30 – Fotograf für Getting-Ready-Fotos
- 10:15 – Ankleiden, Brautstrauß, letzte Vorbereitungen
- 10:30 – Abfahrt zur Trauung
- 11:00 – Trauung beginnt
Tipp: Bei einer Vormittagstrauung solltest du besonders früh starten. Bedenke, dass du und deine Brautjungfern vorher auch noch frühstücken und euch in Ruhe anziehen müsst. Hungrig vor den Altar zu treten ist keine gute Idee!
Die perfekte Brautfrisur wählen
Die Wahl der richtigen Brautfrisur hängt von mehreren Faktoren ab. Zunächst sollte die Frisur zum Brautkleid passen — ein schulterfreies Kleid sieht beispielsweise mit einer eleganten Hochsteckfrisur besonders schön aus, während ein Boho-Kleid mit losen Wellen harmoniert.
Beliebte Brautfrisuren und ihre Styling-Dauer
- Low Bun (tiefer Dutt): Der Klassiker unter den Brautfrisuren. Elegant, zeitlos und vielseitig — passt zu fast jedem Kleiderschnitt. Dauer: ca. 45–60 Minuten.
- Lockere Hochsteckfrisur: Romantisch und feminin, mit einzelnen herausgezupften Strähnen, die das Gesicht umrahmen. Besonders beliebt bei Sommerhochzeiten. Dauer: ca. 60–75 Minuten.
- Flechtfrisur mit Blumen: Perfekt für Boho- und Gartenhochzeiten. Echte Blumen werden ins Haar geflochten — besprich mit deiner Floristin, welche Blüten sich eignen. Dauer: ca. 60–90 Minuten.
- Hollywood Waves: Glamouröse, glänzende Wellen im Retro-Stil. Ideal für Vintage-Hochzeiten. Dauer: ca. 45–60 Minuten.
- Half-Up mit Locken: Die obere Hälfte wird hochgesteckt, der Rest fällt in lockeren Locken herab. Vielseitig und romantisch. Dauer: ca. 40–50 Minuten.
Tipps für eine langanhaltende Brautfrisur
Damit deine Frisur vom Getting Ready bis zum letzten Tanz hält, beachte diese Profitipps:
- Haare am Vortag waschen: Frisch gewaschenes Haar ist oft zu glatt und rutschig für Hochsteckfrisuren.
- Trockenshampoo am Ansatz: Gibt extra Griffigkeit und Volumen.
- Professionelle Fixierung: Deine Stylistin wird hochwertiges Haarspray und spezielle Fixiermittel verwenden — vertraue auf ihre Erfahrung.
- Wetter berücksichtigen: Bei hoher Luftfeuchtigkeit oder einer Outdoor-Hochzeit solltest du Anti-Frizz-Produkte einplanen. Österreichische Sommerhochzeiten in den Bergen können wettertechnisch überraschend sein!
- Bobby Pins in der Haarfarbe: Für einen natürlichen Look, der auch bei Wind nicht verrät, was die Frisur zusammenhält.
Braut-Make-up: So hält es den ganzen Tag
Das Braut-Make-up muss einiges aushalten: Freudentränen bei der Trauung, Umarmungen, Küsse, Hitze und stundenlanges Feiern. Damit dein Make-up von morgens bis spät in die Nacht makellos aussieht, setze auf diese Grundregeln:
- Primer ist Pflicht: Ein guter Primer schafft die perfekte Basis und verlängert die Haltbarkeit des Make-ups um Stunden.
- Wasserfeste Produkte: Wasserfeste Mascara und Eyeliner sind am Hochzeitstag unverzichtbar — Freudentränen sind vorprogrammiert!
- Setting Spray: Nach dem kompletten Auftragen fixiert ein Setting Spray den gesamten Look und macht ihn wisch- und schweißfest.
- Weniger ist mehr: Natürliche Braut-Make-ups mit Erdtönen und dezenten Rosé- und Beigetönen sind zeitlos und sehen auf Fotos am schönsten aus.
- Lippenstift mit Langzeitwirkung: Ein Lip Tint oder Liquid Lipstick ist kussecht und muss nicht ständig nachgezogen werden.
Airbrush vs. klassisches Make-up
In Österreich bieten immer mehr Stylistinnen Airbrush-Make-up als Alternative zum klassischen Make-up an. Der Vorteil: Die fein versprühte Foundation ist extrem langanhaltend, wasserfest und sieht auf Fotos besonders ebenmäßig aus. Der Nachteil: Es ist etwas teurer und nicht jede Stylistin beherrscht die Technik. Lass dich beim Probestyling beraten, welche Methode für deinen Hauttyp am besten geeignet ist.
Die Braut-Notfalltasche: Touch-ups für den großen Tag
Auch das beste Make-up braucht über den Tag hinweg kleine Auffrischungen. Bereite eine kleine Braut-Notfalltasche (auch "Emergency Kit" genannt) vor, die du einer Vertrauensperson anvertraust. Diese sollte folgende Produkte enthalten:
- Blotting Papers / Mattierungstücher: Entfernen Glanz, ohne das Make-up zu zerstören.
- Kompaktpuder: Für schnelle Touch-ups in der T-Zone.
- Lippenstift oder Lip Tint: Den gleichen Farbton wie beim Styling verwenden.
- Wasserfester Eyeliner: Für Nachbesserungen nach der Trauung.
- Concealer: Für kleine Korrekturen unter den Augen.
- Bobby Pins und Haarnadeln: Falls sich eine Strähne löst.
- Mini-Haarspray: Für die Frisur zwischendurch.
- Taschentücher: Für Freudentränen — immer griffbereit!
- Pflaster und Nähzeug: Für kleine Notfälle mit Schuhen oder Kleid.
Das perfekte Getting-Ready-Erlebnis
Der Hochzeitsmorgen ist weit mehr als nur Haare und Make-up — es ist ein besonderes Erlebnis, das du mit deinen liebsten Menschen teilst. So machst du das Beste daraus:
Die richtige Atmosphäre schaffen
- Musik: Erstelle vorab eine Getting-Ready-Playlist mit euren Lieblingssongs. Entspannte Lounge-Musik am Morgen, die dann langsam in fröhliche Feel-Good-Songs übergeht, sorgt für die perfekte Stimmung.
- Verpflegung: Bereite leichte Snacks und Getränke vor — frisches Obst, Mini-Sandwiches, Sekt oder Prosecco und natürlich Kaffee. Wichtig: Nichts, was Flecken auf dem Brautkleid hinterlassen könnte!
- Matching Roben: Passende Morgenmäntel oder Kimonos für die gesamte Braut-Crew machen nicht nur auf Fotos viel her, sondern stärken auch das Zusammengehörigkeitsgefühl.
- Dekoration: Ein paar Blumen, Kerzen und ein schöner Spiegel verwandeln jeden Raum in eine stylische Getting-Ready-Suite.
Getting-Ready-Fotos nicht vergessen
Die Momente, in denen du dein Kleid anziehst, der letzte Schliff beim Make-up gemacht wird oder deine Brautjungfern dir den Schleier befestigen — diese Bilder gehören zu den emotionalsten Hochzeitsfotos überhaupt. Besprich mit deinem Fotografen, wann er kommen soll. In Österreich kommen die meisten Hochzeitsfotografen etwa 1 bis 1,5 Stunden vor der Trauung zum Getting Ready.
Vergiss nicht, den Spaß zu genießen
Ja, der Zeitplan kann stressig sein. Aber vergiss nicht, dass es eine Feier ist! Serviere leichte Snacks, spiele eure Lieblingsmusik und macht Fotos von den gemeinsamen Getting-Ready-Momenten – diese Erinnerungen sind unbezahlbar.
Nimm dir bewusst einen Moment nur für dich: Steh am Fenster, atme tief durch und genieße die Vorfreude. Dieser Tag gehört dir und deinem Partner — und er beginnt mit diesem wunderschönen Morgen im Kreise deiner engsten Vertrauten. Lass den Stress hinter dir und freue dich auf jeden einzelnen Moment.
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Kosten & Budgetplanung für Braut-Styling in Österreich
Das Budget für Haare und Make-up am Hochzeitstag variiert je nach Region, Erfahrung der Stylistin und Umfang des gewünschten Stylings. Hier eine realistische Übersicht der durchschnittlichen Kosten in Österreich (Stand 2026):
Preisübersicht Braut-Styling
- Braut Make-up (professionell): 120–250 Euro
- Brautfrisur: 100–200 Euro
- Komplettpaket Braut (Frisur + Make-up): 200–400 Euro
- Probestyling (Frisur + Make-up): 80–150 Euro
- Brautjungfern-Styling (Frisur + Make-up): 80–150 Euro pro Person
- Nur Haare Brautjungferin: 50–80 Euro pro Person
- Nur Make-up Brautjungferin: 40–70 Euro pro Person
- Anfahrt zum Styling-Ort: 0–80 Euro (je nach Entfernung)
- Airbrush-Make-up (Aufpreis): 30–60 Euro zusätzlich
Gesamt-Budget-Empfehlung: Für eine Braut mit 3–4 Brautjungfern solltest du insgesamt mit 500 bis 1.000 Euro für das gesamte Styling rechnen. In Wien und Salzburg liegen die Preise tendenziell etwas höher als in ländlicheren Regionen.
Spartipps für das Braut-Styling
- Komplettpaket buchen: Viele Stylistinnen bieten Pakete für Braut + Brautjungfern an, die günstiger sind als Einzelbuchungen.
- Frühzeitig buchen: Beliebte Stylistinnen sind in der Hochsaison (Mai bis September) schnell ausgebucht. Frühbucher bekommen oft bessere Konditionen.
- Mix-Lösung: Die Braut wird professionell gestylt, Brautjungfern machen sich gegenseitig die Haare und lassen nur das Make-up professionell machen.
- Empfehlungen einholen: Auf Plattformen wie Hochzeit.click mit über 4.000 gelisteten Hochzeitsanbietern oder WeddyPlace findest du geprüfte Stylistinnen in deiner Region mit Bewertungen und Preisvergleichen.
Praktische Checkliste: Braut-Styling am Hochzeitstag
Damit am großen Tag nichts schiefgeht, haben wir eine umfassende Checkliste für dich zusammengestellt. Drucke sie aus und hake jeden Punkt ab:
6–12 Monate vor der Hochzeit
- Stylistin / Visagistin recherchieren und Referenzen prüfen
- Termine für Vorgespräch und Probestyling vereinbaren
- Inspiration sammeln (Pinterest, Instagram, Zeitschriften)
- Budget für Braut-Styling festlegen
4–6 Wochen vor der Hochzeit
- Probestyling durchführen (Frisur + Make-up)
- Fotos vom Probestyling bei verschiedenem Licht machen
- Gewünschte Änderungen mit der Stylistin besprechen
- Hautpflege-Routine intensivieren (Feuchtigkeitspflege, Peeling)
- Haarfarbe auffrischen lassen (spätestens 2 Wochen vorher)
1 Woche vor der Hochzeit
- Letzte Kosmetikbehandlung (keine neuen Produkte mehr!)
- Augenbrauen formen lassen (3–5 Tage vorher)
- Braut-Notfalltasche zusammenstellen
- Zeitplan für den Hochzeitsmorgen finalisieren und an alle verteilen
- Kontaktdaten der Stylistin an Trauzeugin weitergeben
Am Vortag
- Haare waschen (abends) — kein schwerer Conditioner
- Gesichtsmaske für einen strahlenden Teint auflegen
- Ausreichend Wasser trinken
- Früh ins Bett gehen — ausgeschlafene Haut sieht am besten aus
- Outfit für den Morgen bereitlegen (knöpfbar, nicht über den Kopf!)
Am Hochzeitsmorgen
- Gesicht reinigen und leichte Feuchtigkeitscreme auftragen
- Leichtes Frühstück zu sich nehmen
- Pünktlich am Styling-Ort sein
- Inspirationsbilder und Accessoires (Schleier, Haarschmuck, Ohrringe) bereithaben
- Spaß haben und den Moment genießen!
Häufig gestellte Fragen
Wie früh sollte ich meine Stylistin für den Hochzeitstag buchen?
In Österreich empfiehlt es sich, die Stylistin 6 bis 12 Monate im Voraus zu buchen, besonders wenn du in der Hauptsaison (Mai bis September) heiratest. Beliebte Stylistinnen in Wien, Salzburg und anderen größeren Städten sind oft schon ein Jahr im Voraus ausgebucht. Frage bei der Buchung gleich nach einem Termin für das Probestyling.
Muss ich als Braut zuerst oder zuletzt gestylt werden?
Es gibt zwei gängige Strategien: Entweder beginnt die Braut als Erste mit dem Make-up (während die Brautjungfern parallel an den Haaren gestylt werden), oder die Braut wird zuletzt gestylt, damit ihr Look am frischesten aussieht. Die meisten Stylistinnen empfehlen, dass die Braut zuerst mit dem Make-up beginnt und die Frisur als Letztes gemacht wird — so ist der komplette Look am Ende am frischesten und die Frisur hat die geringste Zeit, sich zu lösen.
Was kostet Braut-Styling in Österreich durchschnittlich?
Ein professionelles Komplettpaket (Frisur + Make-up für die Braut inklusive Probestyling) liegt in Österreich durchschnittlich zwischen 300 und 550 Euro. Für jede zusätzliche Person (Brautjungfern, Brautmutter) kommen je nach Umfang 80 bis 150 Euro hinzu. In Wien und bei besonders gefragten Stylistinnen kann es auch deutlich teurer werden.
Kann ich mein Braut-Make-up selbst machen?
Grundsätzlich ja, aber bedenke: Professionelles Braut-Make-up hält deutlich länger und sieht auf Fotos ebenmäßiger aus. Wenn du dich trotzdem für DIY entscheidest, übe den Look mehrmals vorab, investiere in hochwertige, langanhaltende Produkte und verwende unbedingt einen Primer sowie Setting Spray. Für die Brautfrisur ist professionelle Hilfe in den meisten Fällen empfehlenswert, da Hochsteckfrisuren Übung erfordern und den ganzen Tag halten müssen.
Was passiert, wenn die Stylistin am Hochzeitstag krank wird?
Professionelle Stylistinnen haben in der Regel ein Netzwerk an Kolleginnen, die im Notfall einspringen können. Frage bei der Buchung explizit nach einem Backup-Plan. Es ist auch ratsam, den Kontakt einer zweiten Stylistin in der Hinterhand zu haben. In deiner Braut-Notfalltasche solltest du zudem die wichtigsten Make-up-Produkte haben, um im absoluten Notfall einen einfachen Look selbst kreieren zu können.
Saisonale Besonderheiten in Österreich beachten
Je nach Jahreszeit und Location solltest du dein Braut-Styling anpassen:
Sommerhochzeit (Juni–August)
Bei Sommerhochzeiten, besonders bei Outdoor-Trauungen, ist Hitze und Feuchtigkeit die größte Herausforderung. Setze auf leichte, ölfreie Foundations, mattierende Primer und wasserfeste Produkte. Ein Setting Spray mit Mattierungseffekt ist Pflicht. Bei der Frisur: Hochsteckfrisuren halten bei Hitze besser als offene Haare, die schnell krausen können.
Winterhochzeit (November–Februar)
Trockene Heizungsluft und kalte Temperaturen können die Haut austrocknen. Verwende eine reichhaltigere Feuchtigkeitscreme als Basis und achte auf ein Make-up mit satiniertem Finish — zu mattiges Make-up kann bei trockener Haut fleckig wirken. Für die Frisur: Offene Haare mit Locken sind bei Winterhochzeiten besonders romantisch und unkompliziert.
Berghochzeit
Bei Almhochzeiten und Berglocation-Hochzeiten in Tirol, Salzburg oder der Steiermark ist das Wetter oft unvorhersehbar. Plane für die Frisur extra Fixierung ein und packe einen Regenponcho in die Notfalltasche. Wind kann Hochsteckfrisuren schnell zerstören — ein tiefer, sicher gesteckter Dutt mit vielen Haarnadeln ist hier die sicherste Wahl.
Abschließende Tipps für einen stressfreien Hochzeitsmorgen
Zum Schluss noch einige bewährte Tipps von österreichischen Hochzeitsplanerinnen, die dir helfen, den Morgen so entspannt wie möglich zu gestalten:
- Delegiere: Lass deine Trauzeugin oder eine enge Freundin die Organisation des Morgens übernehmen. Du sollst dich auf nichts anderes konzentrieren müssen als auf dein Styling und den Moment.
- Handy weglegen: Zumindest während des Stylings. Ständiges Nachrichtenlesen und Telefonieren stresst und hindert die Stylistin an der Arbeit.
- Zeitplan teilen: Sende den finalen Ablaufplan mindestens eine Woche vorher an alle Beteiligten — Brautjungfern, Stylistin, Fotografin und Trauzeugin.
- Keine Überraschungen: Am Hochzeitstag ist nicht der richtige Zeitpunkt, einen völlig neuen Look auszuprobieren. Halte dich an das, was beim Probestyling funktioniert hat.
- Genieße jeden Moment: Der Hochzeitsmorgen vergeht wie im Flug. Nimm dir bewusst Zeit, um die gemeinsamen Momente mit deiner Braut-Crew zu genießen — diese Erinnerungen wirst du ein Leben lang in Ehren halten.
Experten-Tipps von EinTollesFest
Professionelle Planung
Beginne mit der Planung mindestens 3 Monate im Voraus für optimale Ergebnisse.
Gästeliste
Erstelle eine detaillierte Gästeliste, um Budget und Location optimal zu planen.
Zeitplanung
Erstelle einen detaillierten Zeitplan für den Veranstaltungstag.