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Dein Weg zum perfekten Hochzeits-Make-up
Wenn du Make-up für deine Hochzeit tragen möchtest, solltest du deinen Look vorab planen. Aber wo fängst du an? Profi-Visagisten teilen ihre besten Tipps, wie du den perfekten Hochzeits-Make-up-Stil findest – und welche Fehler du vermeiden solltest. In Österreich setzen rund 8 von 10 Bräuten auf ein natürliches, strahlendes Make-up – doch egal ob dezent oder glamourös: Mit der richtigen Vorbereitung findest du genau den Look, der zu dir und deiner Hochzeit passt.
Beschreibe deine Hochzeit in drei Worten
Erfahrene Visagisten bitten ihre Kundinnen zuerst, die Hochzeit in drei Worten zu beschreiben. „Entspannt-lässig-Strand" erfordert ein anderes Make-up als „Formal-klassisch-Gala". Finde deine drei Worte und visualisiere den passenden Look.
Diese Methode hilft dir nicht nur, deinen eigenen Stil zu definieren, sondern erleichtert auch die Kommunikation mit deiner Visagistin. Hier einige Beispiele, wie drei Worte den Make-up-Stil beeinflussen:
- Romantisch – Vintage – Garten: Zarte Rosatöne auf den Wangen, ein sanfter Lidschatten in Champagner oder Pfirsich, und ein natürlich betonter Lippenstift in Nude oder zartem Rosé.
- Modern – Urban – Minimalistisch: Makellose Haut mit leichter Foundation, kaum sichtbarer Lidschatten, betonte Augenbrauen und ein Lippen-Tint in deiner natürlichen Lippenfarbe.
- Glamourös – Elegant – Ballsaal: Klassischer Cat-Eye-Liner, Smokey Eyes in warmen Brauntönen oder dramatischem Schwarz, und kräftige Lippen in Rot oder Beerentönen.
- Boho – Natur – Entspannt: Dewy Skin mit einem Hauch Bronzer, erdige Lidschatten-Töne und ein Lipgloss für den „Undone"-Look.
- Traditionell – Wienerisch – Klassisch: Ein zeitloser Look mit perfekt grundierter Haut, dezent betonten Augen und einem eleganten Lippenstift in einem warmen Rosaton.
Lass dich von Stilvorbildern inspirieren
Sammle Bilder von Make-up-Looks, die du bewunderst. Achte auf Gemeinsamkeiten: Magst du neutrale Smokey Eyes? Klassische rote Lippen? So kristallisiert sich schnell dein persönlicher Stil heraus.
Erstelle ein Moodboard – digital auf Pinterest oder ganz klassisch ausgedruckt in einem Ordner. Sammle mindestens 10 bis 15 Bilder von Make-up-Looks, die dich ansprechen. Nach einer Weile wirst du feststellen, dass sich bestimmte Muster wiederholen: Vielleicht ziehst du immer wieder natürliche, strahlende Haut vor, oder du liebst einen dramatischen Augenaufschlag mit falschen Wimpern. Diese Muster verraten dir deinen wahren Make-up-Stil.
Achte beim Sammeln deiner Inspirationen auch auf folgende Details:
- Hauttyp und Teint: Suche nach Vorbildern mit einem ähnlichen Hautton wie deinem – was bei einem olivfarbenen Teint toll aussieht, wirkt auf heller Haut ganz anders.
- Augenfarbe: Bestimmte Lidschatten-Farben lassen blaue, braune oder grüne Augen besonders leuchten.
- Gesichtsform: Contouring und Highlighter-Techniken variieren je nach Gesichtsform.
- Farbpalette: Warme Töne (Gold, Kupfer, Pfirsich) oder kühle Töne (Silber, Rosé, Mauve) – finde heraus, was zu deinem Typ passt.
Die beliebtesten Braut-Make-up-Stile im Überblick
In Österreich und im gesamten DACH-Raum sind aktuell diese Make-up-Stile besonders gefragt:
- Natural Glow: Der absolute Favorit – ein makelloser, strahlender Teint mit minimaler Farbe. Dewy Foundation, ein Hauch Highlighter und Mascara sorgen für den „Ich wache so auf"-Effekt.
- Soft Glam: Eine elegante Mischung aus natürlich und glamourös. Neutrale Smokey Eyes, definierte Augenbrauen und ein nuderfarbener Lippenstift – perfekt für klassische Hochzeiten.
- Bold Matte Lips: Mutige Bräute setzen auf einen kräftigen, matten Lippenstift in Rot, Beerentönen oder sogar einem tiefen Pflaumenton. Dazu bleibt das restliche Make-up dezent.
- Rose Gold Glam: Warme Rosé-Gold-Töne auf den Lidern, schimmernder Highlighter und ein roségoldener Lippenstift – besonders schön bei Herbst- und Winterhochzeiten.
- Vintage-Klassiker: Inspiriert von den Looks der 1950er und 1960er Jahre mit rotem Lippenstift, geflügeltem Eyeliner und makellosem Porzellanteint.
Stimme den Look auf dein Outfit ab
Dein Hochzeitskleid beeinflusst den Make-up-Stil. Ein glamouröses Ballkleid passt zu einem klassischen Cat-Eye und roten Lippen, während ein lockerer Jumpsuit eher nach einem natürlichen, dezenten Look verlangt.
Hier einige bewährte Kombinationen, die dir bei der Entscheidung helfen:
- A-Linie oder Prinzessinnenkleid: Romantisches Make-up mit sanften Rosatönen, schimmerndem Lidschatten und einem glossigen Lippenstift.
- Meerjungfrauen-Silhouette: Elegantes, etwas dramatischeres Make-up – Smokey Eyes in warmen Brauntönen und ein definierter Lippenkontur.
- Schlichtes Etuikleid: Hier darfst du mit dem Make-up ein Statement setzen – ein kräftiger Lippenstift oder ein auffälliger Augen-Look als Blickfang.
- Boho-Kleid mit Spitze: Natürliches, hauchzartes Make-up mit Fokus auf strahlender Haut und einem Nude-Lip.
- Dirndl oder Tracht: Für österreichische Trachtenhochzeiten empfehlen sich frische, natürliche Farben – rosige Wangen, ein dezenter Lidstrich und ein Lippenstift in einem warmen Rosaton.
Ein wichtiger Tipp: Beachte auch die Farbe deines Kleides. Reinweiß verlangt nach kühleren Make-up-Tönen, während Ivory oder Champagner wunderbar mit warmen Farbtönen harmoniert. Auch Accessoires wie Schmuck oder Haarschmuck sollten farblich zum Make-up passen.
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Berücksichtige das Wetter
Bei warmem Wetter – etwa bei einer Sommerhochzeit in der Wachau – setze auf leichtere Texturen und ausschließlich wasserfeste Produkte. Bei Kälte verwende hydrierende Produkte, um deinen Glow den ganzen Tag zu bewahren.
Das Wetter in Österreich kann je nach Region und Jahreszeit sehr unterschiedlich sein, und das beeinflusst dein Make-up erheblich:
- Sommerhochzeit (Juni–August): Temperaturen über 30°C sind in Wien, im Burgenland oder in der Steiermark keine Seltenheit. Verwende eine ölfreie, mattierende Foundation, ein gutes Setting-Spray und ausschließlich wasserfeste Produkte. Blotting Papers sind dein bester Freund für Touch-ups. Verzichte auf schwere Texturen und wähle stattdessen getönte Feuchtigkeitscremes oder BB-Cremes.
- Winterhochzeit (November–Februar): Kalte, trockene Luft kann die Haut austrocknen und Foundation fleckig wirken lassen. Investiere in eine reichhaltige Feuchtigkeitspflege als Make-up-Basis und verwende cremige Texturen statt Puder. Ein Primer mit Hyaluronsäure hilft, die Feuchtigkeit den ganzen Tag zu halten.
- Frühlings- oder Herbsthochzeit: Die ideale Jahreszeit für Make-up! Moderate Temperaturen bedeuten, dass sowohl leichte als auch etwas reichhaltigere Texturen funktionieren. Achte trotzdem auf ein gutes Setting-Spray – in Österreich kann das Wetter schnell umschlagen.
- Open-Air-Hochzeit in den Alpen: In höheren Lagen ist die UV-Strahlung intensiver. Verwende eine Foundation oder einen Primer mit Lichtschutzfaktor und denke an einen mattierenden Puder, da die Haut in der Höhe schneller nachfettet.
Die richtige Grundierung – das A und O
Die Grundierung ist das Fundament deines gesamten Hochzeits-Make-ups. Ohne eine perfekte Basis wird selbst der schönste Lidschatten oder Lippenstift nicht optimal zur Geltung kommen. Professionelle Visagistinnen in Österreich empfehlen folgende Schritte für eine makellose Grundierung:
- Hautpflege als Basis: Reinige dein Gesicht gründlich und trage eine leichte Feuchtigkeitscreme auf. Warte 5–10 Minuten, bis sie vollständig eingezogen ist.
- Primer auftragen: Ein guter Primer glättet die Haut, minimiert Poren und sorgt dafür, dass das Make-up den ganzen Tag hält. Für Bräute besonders empfehlenswert: Ein Primer mit feinen Lichtpartikeln für zusätzlichen Glow.
- Foundation gleichmäßig verteilen: Verwende einen Beautyblender oder einen ovalen Pinsel, um die Foundation gleichmäßig aufzutragen. Arbeite in dünnen Schichten und baue die Deckkraft langsam auf, statt eine dicke Schicht aufzutragen.
- Concealer gezielt einsetzen: Decke Augenringe, Rötungen und kleine Unreinheiten mit einem Concealer ab, der einen halben Ton heller ist als deine Foundation.
- Puder sparsam verwenden: Ein transluzentes Setting-Puder fixiert das Make-up, ohne es maskenhaft wirken zu lassen. Trage es nur in der T-Zone auf, um ein natürliches Finish zu bewahren.
Ein Profi-Tipp: Teste deine Foundation unbedingt bei Tageslicht – und nicht nur im Badezimmer unter Kunstlicht. Was im Spiegel natürlich wirkt, kann bei Sonnenlicht oder auf Fotos ganz anders aussehen. Am besten trägst du eine Probe auf die Kieferpartie auf und gehst nach draußen, um den Farbton zu überprüfen.
Die goldene Regel: Augen ODER Lippen betonen
Eine der wichtigsten Styling-Regeln, die auch erfahrene Visagistinnen in Wien, Salzburg und Graz ihren Bräuten ans Herz legen: Betone entweder die Augen oder die Lippen – niemals beides gleichzeitig. Diese Regel sorgt für ein harmonisches, elegantes Gesamtbild und verhindert, dass dein Make-up überladen wirkt.
- Betonung auf den Augen: Wenn du dich für dramatische Smokey Eyes, einen auffälligen Cat-Eye-Liner oder falsche Wimpern entscheidest, halte die Lippen dezent mit einem Nude- oder zart rosafarbenen Lippenstift.
- Betonung auf den Lippen: Ein kräftiger roter oder beerenfarber Lippenstift wirkt am schönsten, wenn das Augen-Make-up zurückhaltend bleibt – ein Hauch Mascara und ein neutraler Lidschatten genügen.
Vertraue deinem Bauchgefühl
Der größte Fehler: Dein Bauchgefühl zu ignorieren. Wenn du dich mit einem bestimmten Look wohlfühlst, dann ist er richtig für dich. Lass dich nicht von Meinungen anderer verunsichern.
Es ist dein Tag, und du solltest dich in deiner Haut – und deinem Make-up – absolut wohlfühlen. Erfahrene Visagistinnen berichten, dass Bräute, die sich von Trends oder den Vorstellungen von Brautmüttern, Trauzeuginnen oder Social-Media-Influencern leiten lassen, oft unzufrieden sind. Dein Make-up soll dich widerspiegeln und deine natürliche Schönheit unterstreichen – nicht dich in jemand anderen verwandeln.
Wenn du im Alltag selten Make-up trägst, wird ein stark geschminkter Look dich am Hochzeitstag wahrscheinlich unwohl fühlen lassen. Umgekehrt: Wenn du Make-up liebst und im Alltag gerne experimentierst, ist deine Hochzeit nicht der Tag, um plötzlich auf alles zu verzichten. Bleib dir treu!
Ein Probe-Make-up ist Pflicht
Teste deinen Look vorab! Ein Probe-Termin zeigt dir, ob die Produkte den ganzen Tag halten, ob die Farben auf Fotos gut aussehen und ob du dich wirklich wohlfühlst. Es ist auch eine großartige Gelegenheit, eine Beziehung zu deiner Visagistin aufzubauen.
Ein Probe-Make-up sollte idealerweise 4 bis 8 Wochen vor der Hochzeit stattfinden. So hast du genug Zeit, um Änderungen vorzunehmen, ohne in Stress zu geraten. Hier sind die wichtigsten Tipps für dein Probe-Make-up:
- Trage ein weißes oder helles Oberteil: So siehst du am besten, wie das Make-up neben deinem Hochzeitskleid wirkt.
- Bringe deine Inspiration mit: Zeige deiner Visagistin dein Moodboard mit Bildern, die dir gefallen.
- Mach Fotos: Fotografiere den fertigen Look bei verschiedenen Lichtverhältnissen – mit und ohne Blitz. Manchmal wirkt Make-up im Spiegel perfekt, aber auf Fotos zu blass oder zu dunkel.
- Trage das Make-up den ganzen Tag: Gehe nach dem Probe-Termin nicht sofort nach Hause und wasche es ab. Trage es mehrere Stunden, um zu testen, wie es hält.
- Sei ehrlich: Wenn dir etwas nicht gefällt, sag es! Eine gute Visagistin nimmt Feedback dankbar an und passt den Look gerne an.
- Teste auch die Hautpflege-Routine: Verwende am Tag des Probe-Make-ups dieselbe Hautpflege, die du auch am Hochzeitstag benutzen wirst.
Investiere in die richtigen Produkte
Verwende langanhaltende, wasserfeste Produkte für die Hochzeit. Wasserfeste Mascara, Eyeliner und ein gutes Setting-Spray sind unverzichtbar. So bleiben Touch-ups minimal – selbst bei Freudentränen.
Must-have-Produkte für dein Braut-Make-up
Diese Produkte gehören in jedes Braut-Make-up-Kit – egal ob du dich von einer Visagistin schminken lässt oder den Look selbst kreierst:
- Primer: Die Grundlage für ein langanhaltendes Make-up. Ein guter Primer glättet die Haut und sorgt dafür, dass Foundation und Concealer nicht verrutschen.
- Langanhaltende Foundation: Wähle eine Foundation mit langer Haltbarkeit und mittlerer bis hoher Deckkraft. Viele österreichische Drogerien wie dm oder BIPA bieten erschwingliche Alternativen zu Luxusprodukten.
- Wasserfester Eyeliner: Unverzichtbar bei einer emotionalen Zeremonie. Ein smudge-proof Eyeliner hält auch bei Freudentränen.
- Wasserfeste Mascara: Wähle eine Mascara, die nicht verläuft – auch nach stundenlangem Feiern und Weinen vor Glück.
- Setting-Spray: Der Schlüssel zu einem Make-up, das vom Ja-Wort bis zum letzten Tanz hält. Sprühe es großzügig auf, nachdem alles fertig aufgetragen ist.
- Lip Stain oder Lippentinte: Statt eines klassischen Lippenstifts, der beim Essen und Trinken schnell verschwindet, setze auf eine langanhaltende Lippentinte.
- Blotting Papers: Für schnelle Touch-ups zwischendurch, ohne das Make-up zu zerstören – einfach den überschüssigen Glanz abtupfen.
- Transluzentes Puder: Zum Nachpudern der T-Zone während der Feier.
Das Braut-Touch-up-Kit: Dein Retter am großen Tag
Auch das beste Make-up braucht nach mehreren Stunden kleine Korrekturen. Packe ein kompaktes Touch-up-Kit, das deine Trauzeugin oder eine Freundin für dich bereithalten kann. Diese Produkte sollten nicht fehlen:
- Blotting Papers zum Abtupfen von Glanz
- Deinen Lippenstift oder Lippenfarbe zum Nachziehen
- Ein kleines Fläschchen Setting-Spray
- Einen Concealer für kleine Korrekturen
- Wattestäbchen und Mizellenwasser für Verschmierungen
- Einen kompakten Spiegel
- Taschentücher und einen Mini-Kamm
Plane für Touch-ups feste Zeitpunkte ein: nach der Zeremonie, nach dem Fotoshooting und vor dem Eröffnungstanz. So bleibst du den ganzen Tag frisch und fotogen.
DIY-Make-up für Vorfeiern
Für die Verlobungsfeier oder den Polterabend kannst du dein Make-up auch selbst machen. Halte es einfach, fokussiere dich auf ein Highlight-Feature (Augen oder Lippen) und übe den Look vorab mehrmals. Natürliches Licht oder eine Ringlampe helfen, die richtigen Farben zu treffen.
Gerade für Vorfeiern wie den Polterabend, das Brautkleid-Shopping oder die Verlobungsfeier lohnt es sich, deine Make-up-Skills zu üben. Das gibt dir auch wertvolle Erfahrung für den großen Tag selbst, falls du dein Hochzeits-Make-up DIY machen möchtest. Hier einige Tipps für gelungenes DIY-Make-up:
- Übe mindestens 3–5 Mal: Wiederholung macht den Meister! Übe den Look an verschiedenen Tagen und bei unterschiedlichem Licht.
- Investiere in gute Pinsel: Hochwertige Make-up-Pinsel machen einen enormen Unterschied beim Auftragen und Verblenden.
- Nutze Tutorials: Es gibt unzählige deutschsprachige Schmink-Tutorials, die speziell auf Braut-Make-up zugeschnitten sind.
- Weniger ist mehr: Gerade bei DIY-Make-up ist es besser, mit weniger zu starten und langsam aufzubauen.
- Fotografiere jeden Versuch: So kannst du den Fortschritt sehen und verschiedene Varianten vergleichen.
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Hautpflege-Vorbereitung: Wochen vor der Hochzeit
Das schönste Make-up bringt wenig, wenn die Haut darunter nicht optimal vorbereitet ist. Professionelle Visagistinnen in Österreich raten, mindestens 6 bis 8 Wochen vor der Hochzeit mit einer intensiven Hautpflege-Routine zu beginnen:
- 8 Wochen vorher: Beginne mit einer konsequenten Pflegeroutine – Reinigung, Serum, Feuchtigkeitscreme und Sonnenschutz, morgens und abends.
- 6 Wochen vorher: Vereinbare einen Termin bei einer Kosmetikerin für eine professionelle Gesichtsbehandlung. In Wien, Salzburg, Graz und Linz findest du zahlreiche Studios, die spezielle Braut-Packages anbieten.
- 4 Wochen vorher: Probe-Make-up durchführen und die Pflegeroutine beibehalten. Keine neuen Produkte mehr ausprobieren – Unverträglichkeiten so kurz vor der Hochzeit wären ein Albtraum.
- 2 Wochen vorher: Letzter Termin für ein Peeling oder eine Gesichtsbehandlung. Die Haut braucht Zeit, sich zu regenerieren.
- 1 Woche vorher: Viel Wasser trinken, ausreichend schlafen und Stress so gut wie möglich vermeiden.
- Am Vorabend: Eine beruhigende Gesichtsmaske auftragen und früh ins Bett gehen.
Kosten und Budgetplanung für das Braut-Make-up
Die Kosten für professionelles Braut-Make-up variieren in Österreich je nach Region, Erfahrung der Visagistin und Umfang des Pakets. Hier eine Übersicht aktueller Preise:
- Probe-Make-up: 50–120 € (oft im Gesamtpaket inkludiert)
- Braut-Make-up am Hochzeitstag: 120–350 €
- Komplettpaket (Probe + Hochzeitstag): 200–450 €
- Braut-Make-up + Haarstyling: 300–600 €
- Zusätzliches Make-up für Brautjungfern/Trauzeugin: 60–120 € pro Person
- Anfahrtskosten: Je nach Entfernung 20–80 € zusätzlich
In Wien und Salzburg liegen die Preise tendenziell am oberen Ende, während Visagistinnen in ländlicheren Regionen wie dem Burgenland oder Kärnten oft günstiger sind. Über Plattformen wie eintollesfest.at oder hochzeit.click mit über 4.000 gelisteten Anbietern findest du schnell Visagistinnen in deiner Region und kannst Preise vergleichen.
Budget-Tipp: Wenn du dein Make-up selbst machen möchtest, rechne mit Produktkosten von 80–200 € für hochwertige, langanhaltende Produkte. Viele Drogerien wie dm und BIPA führen ausgezeichnete Alternativen zu teuren Luxusmarken. So kannst du den Look einer Profi-Visagistin für einen Bruchteil des Preises erzielen.
Typische Fehler beim Braut-Make-up vermeiden
Selbst die bestvorbereitete Braut kann in typische Make-up-Fallen tappen. Diese Fehler solltest du unbedingt vermeiden:
- Zu viel Puder: Übermäßiges Pudern lässt das Gesicht auf Fotos flach und maskenhaft wirken. Verwende Setting-Puder nur in der T-Zone und arbeite mit einem Beautyblender, um überschüssiges Puder abzunehmen.
- Falsche Foundation-Farbe: Teste die Farbe immer bei Tageslicht, nicht unter Neonlicht im Geschäft. Achte darauf, dass der Farbton zu deinem Hals und Dekolleté passt.
- SPF-Foundation bei Blitzlicht-Fotos: Foundations mit hohem Lichtschutzfaktor können bei Blitzlichtfotos einen weißen Schleier erzeugen (Flashback-Effekt). Teste dies unbedingt beim Probe-Make-up.
- Neue Produkte am Hochzeitstag: Verwende am großen Tag nur Produkte, die du kennst und verträgst. Allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten sind das Letzte, was du brauchst.
- Zu wenig oder zu viel Make-up: Kameras und Fotos „schlucken" Make-up – was im Spiegel natürlich aussieht, kann auf Fotos blass wirken. Umgekehrt sieht ein zu dicker Auftrag bei Tageslicht unnatürlich aus. Das Probe-Make-up hilft dir, die perfekte Balance zu finden.
- Augenbrauen vernachlässigen: Gepflegte, gut definierte Augenbrauen rahmen das Gesicht ein und verleihen dem gesamten Look Struktur. Lasse sie 1–2 Wochen vor der Hochzeit professionell formen.
- Kein Lip-Liner: Ein Lip-Liner verhindert, dass der Lippenstift verläuft, und sorgt für eine definierte Lippenform, die den ganzen Tag hält.
Praktische Checkliste: Dein Weg zum perfekten Hochzeits-Make-up
Damit du nichts vergisst, haben wir eine umfassende Checkliste für dich zusammengestellt:
- ☐ Drei Worte definieren, die deine Hochzeit beschreiben
- ☐ Moodboard mit 10–15 Make-up-Inspirationen erstellen
- ☐ Hautpflege-Routine 6–8 Wochen vor der Hochzeit starten
- ☐ Visagistin recherchieren und buchen (mindestens 3–6 Monate vorher)
- ☐ Kosmetikerin-Termin für Gesichtsbehandlung vereinbaren
- ☐ Probe-Make-up 4–8 Wochen vor der Hochzeit durchführen
- ☐ Make-up-Stil mit Kleid, Frisur und Schmuck abstimmen
- ☐ Fotos beim Probe-Make-up machen (mit und ohne Blitz)
- ☐ Wettervorhersage berücksichtigen und Produkte entsprechend wählen
- ☐ Alle Produkte auf Haltbarkeit bei verschiedenen Lichtverhältnissen testen
- ☐ Langanhaltende, wasserfeste Produkte kaufen oder bestätigen
- ☐ Touch-up-Kit zusammenstellen
- ☐ Trauzeugin oder Freundin mit dem Touch-up-Kit beauftragen
- ☐ Am Vorabend Gesichtsmaske auftragen und früh schlafen gehen
- ☐ Am Hochzeitstag ausreichend Zeit einplanen (ca. 60–90 Minuten für Make-up)
- ☐ Genießen und strahlen!
Häufig gestellte Fragen
Wie viel kostet professionelles Braut-Make-up in Österreich?
Die Preise variieren je nach Region und Erfahrung der Visagistin. In Österreich zahlst du für ein Komplettpaket (Probe-Make-up + Make-up am Hochzeitstag) zwischen 200 und 450 €. In Wien und Salzburg liegen die Preise tendenziell höher, während in ländlichen Regionen günstigere Angebote zu finden sind. Ein reines Hochzeits-Make-up ohne Probe beginnt bei etwa 120 €. Komplett-Packages inklusive Haarstyling kosten 300–600 €.
Wann sollte ich mein Probe-Make-up machen?
Idealerweise 4 bis 8 Wochen vor der Hochzeit. So hast du genug Zeit für Anpassungen, ohne in Zeitdruck zu geraten. Buche deine Visagistin allerdings deutlich früher – beliebte Make-up-Artists sind in der Hochzeitssaison (Mai bis September) oft schon 6 bis 12 Monate im Voraus ausgebucht. In Österreich werden viele Top-Termine für 2026 bereits stark nachgefragt.
Kann ich mein Braut-Make-up selbst machen?
Ja, absolut! Viele Bräute entscheiden sich dafür, ihr Make-up selbst zu machen – besonders bei kleineren, intimeren Feiern. Der Schlüssel zum Erfolg: Übe den Look mindestens 3–5 Mal vorher, verwende hochwertige, langanhaltende Produkte und mache bei jeder Übung Fotos, um den Look zu perfektionieren. Tipp: Schminke dich bei Tageslicht und verwende einen Vergrößerungsspiegel für Details.
Welches Make-up hält bei einer Sommerhochzeit den ganzen Tag?
Bei Sommerhitze sind wasserfeste, langanhaltende Produkte Pflicht. Setze auf eine ölfreie, mattierende Foundation, wasserfeste Mascara und Eyeliner, ein Setting-Spray und Blotting Papers für zwischendurch. Verzichte auf schwere Texturen und wähle leichtere Alternativen wie getönte Feuchtigkeitscremes oder BB-Cremes. Ein guter Primer ist die Basis für langanhaltendes Make-up bei Hitze.
Was ist der Unterschied zwischen Make-up für Fotos und für das echte Leben?
Kamera und Blitzlicht verändern die Wahrnehmung von Make-up erheblich. Auf Fotos wirkt Make-up generell schwächer als in der Realität – deshalb tragen professionelle Visagistinnen für Hochzeiten das Make-up etwas stärker auf als für den Alltag. Wichtig: Vermeide Foundations mit hohem SPF-Faktor, da diese auf Blitzlichtfotos einen weißen Schleier erzeugen können. Das Probe-Make-up gibt dir die Gelegenheit, genau das zu testen.
Experten-Tipps von EinTollesFest
Professionelle Planung
Beginne mit der Planung mindestens 3 Monate im Voraus für optimale Ergebnisse.
Gästeliste
Erstelle eine detaillierte Gästeliste, um Budget und Location optimal zu planen.
Zeitplanung
Erstelle einen detaillierten Zeitplan für den Veranstaltungstag.